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Funkauswerter monitord um ActiveMQ-Support erweitern

Unsere bisherigen Pläne für ZABOS sehen vor, dass wir die Funktionalität der Alarmierung per SMS über Fünfton-Folgeruf (ZVEI) erweitern – nämlich um die digitalen Protokolle POCSAG und FMS. Unserer bisheriger Fünfton-Folgerufempfänger ist ein selbstenwickeltes Board mit Mikrocontroller, der die Fünfton-Folgen aufnimmt und dann über die serielle Schnittstelle an ZABOS weiterreicht.

Bereits vor einiger Zeit hatten wir begonnen, uns nach Alternativen umzuschauen, denn die Eigenentwicklung der Auswertungssoftware für die digitalen Protokolle würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem war für jedes neue ZABOS-System ein neues Mikrocontroller-Board nötig. Da wir keine Hardwareschmiede sind, wollten wir darauf verzichten.
Als Alternativen liefen uns schließlich FMS Crusader über den Weg und außerdem auch das Open Source-Tool monitord, das recht gut in unsere zukünftige Produktstrategie passte.

monitord ist in C++ geschrieben und läuft sowohl unter Linux als auch unter Windows. Mit einer Lua-Scripting-API kann die Funktionalität des Systems erweitert werden. Allerdings wollte ich aus architekturbedingten Gründen keinen REST-Service auf ZABOS-Seite zum Übermitteln der Alarmierungen schreiben.
Stattdessen sollten die eingehenden Alarmierungen für zukünftige ZABOS-Versionen in einer Message-Queue in Form von ActiveMQ auflaufen.
ZABOS kann dann innerhalb von ActiveMQ z.B. drei verschiedene Topics (zabos.pocsag, zabos.zvei und zabos.fms) abonnieren und die jeweiligen Schleifen im System alarmieren, sobald eine Nachricht in dem jeweiligen Topic veröffentlicht wird. monitord hingegen nimmt die Funksignale über zwei Soundkarten auf (damit werden wir das Board mit dem Mikrocontroller und die nötige serielle Schnittstelle los), verarbeitet sie und und publiziert sie im passenden Topic der Queue.

Neben der Lua-API existiert in monitord auch eine eigene Plugin-Schnittstelle die z.B. für das MySQL-Plugin genutzt wird. Diese Plugins können dann direkt in C++ geschrieben werden.

Nachdem ich mich mit dem gesamten Konzept sehr schnell angefreundet hatte, schaute ich erst einmal nach, ob ActiveMQ denn irgenwelche Bindings für C++ besaß. Glücklicherweise haben die Jungs von Apache (wie so oft) gute Arbeit geleistet und somit konnte ich mir ActiveMQ-CPP herunterladen und kompilieren. Vorher musste ich noch libaprutil1-dev nachinstallieren.
Das der ActiveMQ-CPP-Distribution beiliegende Beispiel unter src/examples/producers/SimpleProducer.cpp war für mein Vorhaben genau der richtige Einstieg – mehr sollte mein Plugin ja auch eigentlich nicht können.

ActiveMQ-CPP hatte ich also soweit installiert – nun ging es daran, monitord mit ActiveMQ bekannt zu machen. Zuerst ließ ich den monitord-Quellcode kompilieren und testete, ob dieser soweit überhaupt in Ordnung war.
Das Kompilieren funktionierte zwar, allerdings konnte der Daemon meine Soundkarte nicht erkennen. Erstaunlicherweise stand im Log, dass er über OSS auf die Soundkarte zugreifen wollte, obwohl ich explizit in der monitord.xml als Soundkarte “plughw” verwendet und auch beim Kompilieren –with-alsa mitgegeben hatte. Ich schaute mir die configure-Ausgabe noch einmal an und stellte fest, dass das Paket libasound2-dev für ALSA benötigt wurde – ist irgendwie auch klar -, ich es aber nicht installiert hatte. Das configure-Script brach aber bei fehlenden Headern nicht ab, sondern kompilierte stattdessen mit OSS-Support.
Ich also libasound2-dev nachinstalliert und meine Soundkarte wurde schließlich erkannt.

Die rudimentäre Logik zum Laden der ActiveMQ-Konfiguration innerhalb der monitord.xml, dem Initalisieren der Verbindung u.s.w. tipperte ich in knapp drei Stunden runter, nachdem ich immer wieder mal in die C++-Dokumentation schauen musste. Glücklicherweise konnte ich viel von dem ActiveMQ-Beispiel als auch von dem monitord-MySQL-Plugin übernehmen.

Anschließend erweiterte ich die configure.ac und Makefile.ac um die nötigen ActiveMQ-Abhängigkeiten und konnte mit –with-activemq auch mein Plugin kompilieren.

Das ActiveMQ-Plugin ist noch nicht vollständig, sowohl Testen als auch das Veröffentlichen der Nachrichten in der Queue ist noch nicht implementiert. Ist aber auch nicht wild, da es mir erst einmal um die Evaluierung des Konzepts ging. Und das ging alles recht schnell, obwohl ich von C++ und den GNU-Buildtools null Ahnung habe 😉
Die geänderten Sourcen habe ich auf Github veröffentlicht – enthält natürlich noch massig Bugs und ist ungetestet.

Use latest webOS SDK with Virtualbox 4.0 running on Ubuntu

HP does not allow the installation of the emulator in a VirtualBox running version 4.0+ because Oracle changed some APIs between 3.x and 4.x.

If you already have VirtualBox 4.0 installed, you have to follow these steps (do a backup of your VirtualBox configuration and virtual machines!):

# add non-free to VirtualBox source in /etc/apt/sources.list
sudo echo "deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian maverick contrib non-free" >> /etc/apt/sources.list
sudo apt-get update
# replace virtualbox-4.0 by virtualbox-3.2
sudo apt-get install virtualbox-3.2
# install 320x400 VM
palm-emulator
# install 320x480 VM
palm-emulator
# finally replace virtualbox-3.2 by virtualbox-4.0
sudo apt-get install virtualbox-4.0

Flashing Nokia 770

Flashing my old Nokia 770 device to the latest 2008er Hacker edition under Ubuntu 10.0x drove my crazy. Here are steps which brought success:

  • Download the latest flash utility otherwise you will receive the message Invalid flashing API version (1)
  • Download 2008 Hacker Edition
  • execute on command line
    sudo  ./flasher-3.0-static -F SU-18_2008HACKER_4.2007.50-6_PR_F5_MR0_ARM.bin -f
    

    and wait.

  • If you receive the error message Error claiming USB interface: Device or resource busy, run
    sudo modprobe -r cdc_phonet
    

    in another shell

  • Plug-in the USB cable from your PC to the Nokia 770
  • Power on the Nokia 770 (in my case power cable must be plugged in) while holding down the home button.
  • flasher tool will show update status

Fix black screen after installation of nvidia-current on Ubuntu 10.04 Lucid Lynx / Aspire 5935G

Today afternoon I installed nvidia-current on my Aspire 54935G because I had the intend to dive into CUDA. After the installation via apt-get nvidia-current – I use Ubuntu 10.04 – and a reboot the display only showed the kernel messages. While starting X the screen turned to black and I could not do anything. Strg+Alt+F1 for switching to command line did not work and I was not able to disable the X-Server by using nomodeset or xforcevesa as kernel boot parameter.

After a hard waste formation of cursing I remembered that the Aspire 5935G has a second graphic chip from Intel. I assumed that my problem cohered with the dual use of NVidia and Intel chip.

I switched the Display Adapter BIOS setting to Discrete Graphic, did another reboot and got the default Ubuntu GDM.

Windows 2003 als zentraler Event Log-Server / Freigeben von Event Logs an bestimmte Benutzer

Florian hatte vor einigen Wochen das Tool eventcreatef vorgestellt.  Es dient dazu, dass komplette Log-Dateien und nicht nur einzelne Log-Nachrichten in die Ereignisanzeige von Windows geschrieben werden können. eventcreatef delegiert die Aufrufe an das Microsoft-Tool eventcreate, dass die übergebenen Daten in kleinere Teile an den jeweiligen Server sendet.

Somit kann man mit Hilfe von eventcreatef einen zentralen Log-Server auf Basis von Windows Server 2003 o.ä. aufsetzen, der alle Log-Dateien sammelt, z.B. die, die während eines nächtlichen Backups auftreten.

Leider gibt es für Linux kein Tool, dass direkt in die Ereignisanzeige von Windows Server 2003 schreiben kann. Für unsere heterogene Umgebung war dies ein ungünstiger Sachverhalt. Ich musste also einen generischen Service schreiben, der per SOAP die Log-Daten entgegen nehmen konnte und dann dementsprechend an eventcreatef weiterdelegiert.

Dabei ist das unten angehängte Script namens eventcreateservice.php (ECS)heraus gekommen: Es stellt über das Zend Framework eine SOAP-Schnittstelle bereit, die die einfache Methode create besitzt. Wird das Script über eventcreateservice.php?wsdl aufgerufen, wird die WSDL-Datei ausgegeben, über eventcreateservice.php?bash lässt sich ein Bash-Script downloaden, dass mit Hilfe von curl eine Verbindung mit dem SOAP-Service herstellt. An dem Bash-Script muss nichts weiter angepasst werden, da die URLs automatisch generiert werden. Somit lassen sich nativ auf Linux-Maschinen Einträge in die (native) Ereignisanzeige von Windows-basierten Maschinen schreiben.
Ein Syslog-Server ist also nicht mehr nötig. Das Konzept ist besonders für kleinere Unternehmen interessant, die mehr Windows-Maschinen als Linux-Maschinen besitzen und für die ein zentraler Syslog-Server oversized ist.

Nachdem ich ECS fertig entwickelt hatte, ging es nun darum, dass ich die von mir erstellten Log-Einträge nicht in den Standard-Log-Dateien Applikation, System und Sicherheit schreiben wollte, sondern in eine Extra-Logdatei namens Backups.
Florian stellt in der oben bereits genannten URL ein kleines Tool namens CreateEventLog2 bereit. Über die Aufmachung und Fehlerbehandlung der GUI lässt sich streiten, mir ging es um den Funktionsumfang: CreateEventLog2 erzeugt eine neue Log-Datei, die dann in der Ereignsanzeige der MMC angezeigt werden kann.
Damit hatte ich schon ein Großteil erreicht: Ich konnte nun von Windows-Systemen aus Log-Nachrichten auf unserem Log-Server speichern, die Linux-Systeme konnten über das Bash-Script und den SOAP-Service ebenfalls in die Windows-Ereignisanzeige schreiben und schließlich hatte ich ein weiteres Log neben den Standard-Windows-Logs.

Im letzten Schritt ging es nun darum, das von mir definierte Log einem dedizierten Benutzer zugänglich zu machen. Ich wollte in der Konfigurationsdatei von ECS (logischerschweise) keinen Domänen-Administratoraccount eintragen, sondern einen Benutzer mit beschränkten Rechten. Für dieses Vorhaben muss man zuerst einmal ein paar Sachen wissen: Der Zugriff auf die Log-Dateien eines Systems werden über Registry-Einträge geregelt. Es gibt unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesEventLog zu jeder Log-Datei einen Schlüssel, der wiederum diverse Attribute enthält. Wichtig ist das Attribut CustomSD: dieses beschreibt anhand eines SDDLs, ob und wer auf dieses Objekt zugreifen darf. Standardmäßig steht in der CustomSD (in meinem Fall zu finden unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesEventLogBackupsCustomSD) ein String der folgenden Art: O:BAG:SYD:(D;;0xf0007;;;AN)(D;;0xf0007;;;BG)(A;;0xf0007;;;SY)(A;;0x7;;;BA)(A;;0x7;;;SO)(A;;0x3;;;IU)(A;;0x3;;;SU)(A;;0x3;;;S-1-5-3). Sieht kryptisch aus, ist es aber eigentlich nicht – wenn man weiß, wie die SDDLs aufgebaut sind.
Kurz dazu: Jeder eingeklammerte Eintrag, z.B. (D;;0xf0007;;;AN) definiert eine Zugriffsregel (ACE). Die erste Regel, die vom System gefunden wird und zutrifft, wird benutzt.

Wie dem auch sei: Es gibt glücklicherweise ein Tool namens sddlparse, das die zugegebenermaßen etwas kryptisch anmutende Zeichenkette analysiert und dann wieder in lesbarer Form ausspuckt.
Nachdem ich damit die benötigten Rechte für einen schreibenden Zugriff auf die Ereignisanzeige auslesen konnte (ADS_RIGHT_DELETE, ADS_RIGHT_READ_CONTROL, ADS_RIGHT_WRITE_DAC, ADS_RIGHT_WRITE_OWNER, ADS_RIGHT_DS_CREATE_CHILD, ADS_RIGHT_DS_DELETE_CHILD und ADS_RIGHT_ACTRL_DS_LIST), erstellte ich einen neuen ACE mit eben diesen Rechten. Die ACE muss an erster Stelle eingefügt werden, so dass der Registry Key wie folgt aussieht: O:BAG:SYD:(A;;LCDCCCWOWDSDRC;;;S-1-5-21-xxx-xxx-xxx-xxx)(nächste ACE…). Der Registry Key wird übrigens bei jedem Aufruf der Ereignisanzeige ausgelesen, somit tritt die Änderung sofort in Kraft.
Ich fügte die SID unseres dedizierten Ereignisanzeigen-Benutzer mit Hilfe der obigen ACE hinzu und war in der Lage mit diesem in die Ereignisanzeige zu schreiben.

Während ich mich in SDDLs und ACEs einarbeitete, fiel auch ein kleineres Tool namens ACECreator ab. Es verbindet sich mit dem Active Directory und sucht mit Hilfe von Ambigious Name Resolution (ANR) Objekte heraus. Diesen Objekten lassen sich dann die Einstellungen verpassen, die man braucht, das passende ACE wird automatisch erzeugt.

Alles in allem war dieses Projekt äußerst spannend. Zwar klingt die Durchführung relativ einfach, allerdings gab einige Probleme mit den Rechten bzw. Benutzeraccount, unter dem eventcreatef lief u.s.w.
Lesenswert sind folgende Links, die ich u.a. für den ACECreator als Referenz herangezogen habe:

Angehängte Downloads
[download id=5]
[download id=6]

Entwickeln mit Scrum/Agilo

Wegen eines privaten Projekts habe ich in den letzten paar Tagen eine kleine Entwicklungsumgebung aufgebaut. Dazu dient mir auf meinem Notebook eine VirtualBox (Ubuntu 10.04, Tomcat, MySQL 5.2, Apache 2, Trac + Agilo, SVN) als Deployment- und Entwicklungsplattform. Die Installation des ganzen Environments erledigte ich recht schnell anhand von http://wiki.ubuntuusers.de/Trac und http://www.agile42.com/cms/pages/download-install/

Nachdem ich mich mit Agilo ein bißchen auseinandersetzte, stellte ich fest, dass das Anlagen von Teams nicht funktionierte, die Fehlermeldung

 An error occurred while getting None from the database: no such table: agilo_sprint

war mehr als eindeutig: bei der Installation von Agilo wurden in meiner Version drei Tabellen schlichtweg nicht erstellt.
Nach kurzer Suche wurde ich fündig und legte mit sqlite3 trac.db die fehlenden Tabellen für die Benutzer manuell an:

CREATE TABLE agilo_team (
  name text,
  description text,
  UNIQUE (name)
);
CREATE TABLE agilo_team_member (
  name text,
  team text,
  description text,
  ts_mon real,
  ts_tue real,
  ts_wed real,
  ts_thu real,
  ts_fri real,
  ts_sat real,
  ts_sun real,
  UNIQUE (name)
);
CREATE TABLE agilo_calendar_entry (
  date integer,
  teammember text,
  hours real,
  UNIQUE (date,teammember)
);

agilo_calendar_entry wurde ebenfalls nicht angelegt, wie ich später feststellte.

Weiterhin stellte ich fest, dass beim Erstellen eines Sprints der Fehler

AttributeError: 'NoneType' object has no attribute 'toordinal'

auftrat. Google sei dank fixte ich das Problem, indem ich bei den Sprint-Daten Start- und Endzeitpunkt manuell eintrug. Anscheinend funktioniert das Feld Duration in days in der Sprint-Administration noch nicht so ganz.

Soweit dazu, eventuell gibt es ja die ein oder andere Person, die ebenfalls über diese beiden Fehler stolpert.

Für mich als Scrum-Neuling – produktiv hatte ich diese Entwicklungsmethode noch nicht eingesetzt – wurde ich beim näheren Betrachten der Optionen von Agilo erst einmal erschlagen. Deshalb folgt hier eine grobe Auflistung der Begrifflichkeiten und Funktionalitäten, wie sie in der Standard-Installation definiert sind.

  • Ticket-Typen
    • Requirement sind Tickets, die auf die Fragen Welches Problem zu lösen ist und warum es zum Problem wird. Requirements sollen SMART (Simple, Measurable, Achievable, Realistic and Traceable) sein. Nachdem ein Requirement angelegt wurde, kann über “Edit” 0..n User Stories zugewiesen werden.
    • User Story ist ein Ticket, das beschreibt was der Benutzer mit dem System erreichen will und warum (Nutzen dieser Funktionalität). Nachdem eine User-Story angelegt ist, kann über “Edit” auf einen neuen Task verwiesen werden. Eine User Story kann 0..n Tasks besitzen.
    • Tasks sind Tickets, die eine Aufgabe, die von einem Team Member zu erledigen ist, detailiert erklärt. Jeder Task soll ausführlich sein und sich auf eine Aufgabe beziehen.
  • Backlog
    • Das Product Backlog beinhaltet die User Stories und darunter jeweils die Requirements, die einer User Story zugeordnet sind.
    • Das Sprint Backlog beinhaltet die Requirements (und die User Story bzw. Tasks die dem Requirement zugewiesen worden sind) und offene Bugs. Es werden nur die Requirements/Tasks angezeigt, die dem Sprint zugewiesen worden sind.
    • Sprint bezeichnet den Zeitraum, in dem mehrere Tasks/Requirements gelöst werden. Im Administrations-Interface müssen jeweils neue Sprints mit Start- und End-Datum angelegt werden.
    • Milestone bezeichnet einen Zeitraum, der wiederum aus mehreren Sprints besteht

Die Frage nach dem “Wie gehe ich nun vor?” ist über oben die dargestellte Struktur eigentlich relativ klar:

  • Anlegen der User Stories (WELCHE Funktionalität wird benötigt um einen Business Value zu erreichen?)
  • Erstellen der Requirements (WELCHE Probleme einer User Story gilt es zu lösen?) und Zuweisen der Requirements an eine User Story
  • Erstellen der zugehörigen Tasks (WAS ist bei einer User Story technisch zu tun?), die einer User Story angehören
  • Erstellen eines Meilensteins. Requirements müssen dem Meilenstein zugewiesen werden
  • Erstellen von ein oder mehreren Sprints. Tasks, User Stories und Bugs müssen den Sprints zugewiesen werden

Eventuell werde ich die nächsten Tage noch den ein oder anderen Blog-Eintrag zu Agilo verfassen. Danke fürs Lesen,

Rautiges 2009-07-14

Momentan vertreibe ich mir die Zeit mit der Konfiguration des Zotac ION Boards, deshalb hier eine kurze Übersicht über die letzte Woche

  • Empfehlenswerte Websites sind www.faql.de (behandelt Themen zur deutschen Sprache, unter anderem wird erklärt, dass es das Wort “Stati” als Plural von “Status” nicht existiert) und www.encyclopediadramatica.com (über Alltags-Internetsprache).
  • Florian kämpft momentan mit der Konfiguration von MPD und Icecast2. Wir (und andere) haben das Problem, dass mit WinAMP und VLC der OGG-Stream nach Ende eines Tracks oder Wechsel während des Abspielens eines Tracks der komplette Stream abbricht. Sehr ominöses Problem, Foren-Threads deuten darauf hin, dass mit dem Wechsel der OGG-Header zu tun hat.
  • Ich habe die Woche einen Patch für vboxtool eingereicht, so dass die richtigen Maschinen gestartet werden, falls der Benutzer, der vboxtool aufruft, nicht identisch ist, mit dem ggw. Benutzer. Mehr Infos dazu gibt es im Firmen-Entwickler-Blog.
  • Im Trac von VirtualBox habe ich außerdem einen Bug-Eintrag hinterlassen, da bei mir hin und wieder die  SSH-Netzwerkverbindung abbricht.
  • Auf ganzer Linie kämpfe ich mit dem Zotac ION-Board:
    • Die Auflösung auf meinem Fernseher wird falsch dargestellt. Es gibt unsichtbare Bereiche oberhalb und unterhalb des sichtbaren Bereichs. Das Panning funktioniert nicht, ebenso diverse X-Konfigurationseinstellungen. Meine Vermutung ist, dass das DVI-Signal vom HDMI-Eingang des Fernsehers falsch interpretiert wird.
    • Bei Windows Server 2003, das in einer VirtualBox-VM ist,  lassen sich keine Rollen mehr hinzufügen. Gestern wollte ich WINS und DHCP nachinstallieren – dies schlug aber aus unerfindlichen Gründen fehl. Ich habe mir die Install-Logs unter c:windowsdebug angeschaut, konnte aber nicht wirklich die Fehlerursache zu identifizieren. Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich Windows Server 2003 neu installieren muss.
    • Winbind und Samba laufen noch nicht rund. Die Authentifizierung von Winbind am Active Directory über Kerberos funktioniert hingegen schon.
    • Audio-Ausgabe über HDMI, Video-Beschleunigung etc. konnte ich noch nicht testen, da o.g. Punkte erst einmal zu fixen sind.

Bluetooth-Tastatur ACK-340BT und Ubuntu 9.04

Um die Bluetooth-Tastatur ACK-340BT von Keysonic unter Ubuntu 9.04 zum Laufen zu bringen, sind folgende Schritte nötig:


su

echo "deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ppa/ubuntu jaunty main" >> /etc/apt/sources.list

apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 947c4f7371932c794b153f0f6b15ab91951dc1e2

apt-get update

apt-get install blueman

exit

blueman-manager

Nun muss die Tastatur in den Pairing-Modus versetzt werden (Knopf auf der rechten Unterseite). Nach einem Klick auf “Search” erscheint nach einigen Sekunden die Tastatur. Diese muss ausgewählt und danach der Button “Bond” gewählt werden. Als Pin muss “0000” am Rechner eingegeben werden. Die gleiche Pin muss danach ebenfalls auf der Tastatur eingegeben und mit Enter bestätigt werden.

Tastatur und Bluetooth-Adapter sind nun gepaart. Im Menü muss unter Device > Connect Input Service gewählt werden. Mit der Tastatur lässt sich nun schreiben, eben so funktioniert das Touchpad.

Rautiges 2009-05-26

  • Samstag ging es spannend in Wolfsburg zu. Den Mittag über verfolgte ich auf n-tv die Wahl zum Bundespräsidenten. Interessanterweise erfuhr ich heute, dass Lammerts Verhalten nach bzw. während der Wahl für ein Nachspiel sorgt.
    Nach der Wahl lernte ich Mathe weiter und machte mich gegen 15 Uhr auf in die Wolfsburger Innenstadt. Was da los war, war echt unglaublich. Und gegen 17.15 Uhr wurde der Traum eines jeden Wolfsburger Fußball-Fan wahr: Vfl wurde deutscher Meister. Die Stimmung war natürlich fantastisch, ich machte mich aber wieder auf den Weg zurück zur Wohnung.
    Zu später Stunde holte ich dann einen volltrunkenen Timo von der Bushaltestelle ab und fuhr ihn noch zu Lippe.
  • Das Modul “Mathematisch-logische Grundlagen” geht in die heiße Phase. Die meisten Aufgaben – bis auf 3 – habe ich eingereicht und sind soweit in Ordnung. Seit Donnerstag sitze ich an der Zusammenfassung aller Kapitel. Großer Vorteil: Beim zweiten Mal lesen verstehe ich die Texte wesentlich besser 🙂
    Nächstes Wochenende folgt dann Abschlusstest und Online-Klausur, damit ich am 19. Juni meine Klausur in Witten schreiben kann.
    Das nächste Modul wird wohl Web-Design werden und zusätzlich nebenbei noch Mathe 1. Mit M1 werde ich mir aber keinen Stress machen, so wie ich das bei MLG gemacht habe.
  • Florian ist momentan dabei, eine eigene kleine Ubuntu-basierende Distribution zusammenzustellen. Diese lädt nach dem Start EFA, Elektronisches Fahrtenbuch – ein Tool für Rudervereine, und sichert automatisch die EFA-Datenbank auf hot-plugged USB-Sticks. Dabei kam dann heraus, dass VirtualBox und VMWare massive Probleme beim Durchreichen von USB-Geräten haben. Ubuntu 8.10 bzw. der Kernel der 8.10er verliert nach einigen Sekunden die Verbindung zu den USB-Geräten.
    Sobald das Projekt abgeschlossen ist, wird Florian hoffentlich die Anleitung dazu auf seinem Blog veröffentlichen.
  • Nur damit ich es nicht vergesse: Auf SlickTools gibt es zwei .NET CF 2.0 Anwendungen. Eine ist ein mobiles Metronom, die andere eine Stoppuhr. Beides werde ich bei den nächsten Bandproben mal einsetzen.
  • Auch für nächsten Monat sind einige kleine Anschaffungen geplant:
    • Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz für Server, Router und Kabelmodem. Ich trau’ dem Blitzableiter im Haus nicht.
    • Roland Micro Cube für das Üben in der Wohnung. Hab kein Nerv, immer mein MG 30 DFX mit nach oben zu schleppen. Und ohne Verstärker E-Gitarre zocken ist langweilig.
    • Eventuell ein Mikrofonständer. Da bin ich aber noch am Überlegen, ob ich so etwas wirklich brauche. Im Proberaum haben wir die Ständer.
    • Neues Server-Board. Da drücke ich mich noch vor. Bin am Überlegen, ob ich mir nicht doch ein Ion hole oder eines von den neuen Intel Embedded-Boards.
  • Bandmäßig schaut es so aus, dass Dennis nun als Bassist(in) mit an Bord ist. Am Vatertag haben Jan und ich ein kleines Akustik-Gitarren-Konzert gegeben, was meiner Meinung nach ganz okay war.