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Präsenzveranstaltung September 2010

Die diesjährige Präsenzveranstaltung begann für Marc und mich wie üblich am Donnerstag – wir kamen nach einer unspektakulären Fahrt gegen 18.30 Uhr im Tryp-Hotel an, in dem überraschenderweise doch noch ein Großteil der Mitstudenten ein Plätzchen gefunden hat. Viel lief am Abend dann nicht mehr und so ging es für mich am Freitag Morgen mit XML los. Die Klausur hatte ich nach einer knappen 3/4h fertig und beschäftigte mich danach mit Warten. Um 13.30 Uhr startete dann für mich JSF. Die Aufgaben waren alle relativ easy und nach einer guten Stunde gab ich ab und machte mich wieder auf den Weg ins Hotel. Die zwei Stunden wollte ich mich eigentlich Schlafen legen, aber irgendwie fand ich keine Ruhe. Um kurz nach 16 Uhr machten Marc und ich uns dann wieder zurück in die FH und schrieb GDI3 – wofür ich auch fast die komplette Zeit benötigte.

Nach den Klausuren fuhren die meisten der Studenten zum HiccUp und genehmigten sich das ein oder andere Bierchen. Allerdings war für Martin, Marc und mich bereits um 23 Uhr Schluss, da die beiden am Samstag noch Klausuren schreiben mussten und ich durch die drei Klausuren am Stück ganz schön fertig gewesen bin.

Der Samstag war dann unspektakulär: nach einer kurzen Nacht – ich konnte nicht richtig schlafen und Marc fing im Schlaf irgedwann an zu lachen – begann um 11 Uhr die Eröffnungsveranstaltung. Es folgte ein Mittagessen im Sonnendeck und danach dann zwei Vorlesungen – einmal zum Thema Mobile Computing und zum anderen zum Thema Entscheidungstabellen.

15 von 33: Ergebnisse der Klausuren JSF, XML und GDI3

Erfreulich, erfreulich – heute kam das letzte Klausurergebnis. Somit habe ich sowohl JSF, XML als auch GDI 3 mit 1.0 bestanden. Damit sind 15 von 33 Modulen (49%) erfolgreich abgeschlossen.

Gegenwärtig bearbeite ich noch Nichtsequenzielle Programmierung und dann als nächstes Mobile Computing. Beide Klausuren sollte ich dann zum Novembertermin schreiben können.

8 aus 33: Neue Prüfungsordnung

Mit Freude laß ich in der Mail von unserem Prof, dass zwei Module des Studiums zum nächsten Jahr gesplittet werden: Web-Anwendungen wird nun in Web-Anwendungen 1 und 2 unterteilt, Grundlagen der Informatik 1 hingegen in GDI 1 und 2. Für mich bedeutet das, dass ich statt 6 bereits 8 Module erfolgreich bestanden habe, was wiederum 24% der nötigen Modul-Leistung des Studiums entspricht. Die Note aus WA und GDI gilt nun für WA 1 + 2, sowie GDI 1 + 2.

Finde ich echt gut – schade nur, dass BWL und Mathe nicht gekürzt werden 😉

Ergebnis Web-Programmierung und GDI I

Meine ersten zwei Scheine habe ich in der Tasche:

  • GDI I bestanden mit 111,8 von 100 Punkten – kein Schreibfehler, da Bonuspunkte => Note 1.0
  • Web-Programmierung bestanden mit 123,5 von 100 Punkten => Note 1.0

Wenn das so weiter gehen würde, wäre ein Magna Cum Laude möglich 😉

Gegenwärtig bin ich bei den Mathematisch-Logischen Grundlagen der Informatik (MLGI)  am Ackern. Der Einstieg in die Junktoren fiel mir schwerer als gedacht, aber heute habe ich dann den Haken geschlagen. Das Kapitel 3 – Expertensysteme – ist fast fertig. Tests und Aufgaben habe ich allerdings noch nicht angefangen, da ich erst einmal einen kompletten Überblick über die Thematik bekommen will.

Ich kann jedem empfehlen, die Übungen im Buch auch wirklich zu machen. Dann versteht man auch, was dort eigentlich gemacht wird.

Präsenztag WMI / w3l am 27. und 28. März 2009

Marc und ich fuhren bereits am Donnerstag Abend aus Wolfsburg los. Gleich in Braunchweig gelangten wir in einen Phantomstau, der 10 Minuten existierte und auf einmal verschwand. Die weitere Anfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Den Abend verbrachten wir mit rumgammeln und noch einmal über die Bücher anschauen.

Nach einer Nacht, in der ich richtig schlecht geschlafen habe, ging es früh morgens zum Frühstück, danach machten wir uns vom Tryp-Hotel in Richtung FH Dortmund auf. Das Gelände liegt in einen Steinwurf entfernt und so fanden wir auch Ruckuck den Fachbereich Informatik.

Die restlichen Stunden zur Prüfung GDI 1 um 16 Uhr verbrachten wir mit exzessiven Wartens. An der FH angekommen, erwarteten uns jede Menge neuer Gesichter. Die Klausur GDI verlief ganz gut. Der erste Teil bestand aus Multiple Choice-Fragen, die zum großen Teil aus den Online-Tests bekannt waren. Außerdem sollte Quellcode auf Fehler untersucht werden. Teil 2 behandelte 2-Dimensionale Arrays mit Java. Die dritte der drei Teilaufgaben war die schwierigste: Aus einem booleschen 2D-Array sollte die x- und y-Position ausgelesen werden und alle Felder, die sich darum herum befinden sollten auf false gesetzt werden – wenn sie vorher auf true gewesen sind. Die Aufgabe sollte als rekursive Funktion gelöst werden. Bei dieser Aufgabe habe ich etwas gefaket, da meine rekursive Funktion sich selbst viermal aufruf um alle Koordinaten oben, unten, links und rechts abzudecken. Ich lass mich mal überraschen.

In Teil 3 ging es um das Zeichnen eines UML-Diagramms inklusive der richtigen Assoziationen, Multiplizitäten und Generalisierung/Spezialisierung. Zusätzlich sollte noch der Quellcode eines Singletons aufgeschrieben werden.

Alles in allem war die Klausur mehr als fair. Themen wie generische Datentypen kamen glücklicherweise nicht vor – ansonsten hätte ich an der Stelle sicherlich Punkte verloren. Ohne IDE ist das doch recht schwierig 😉

Nach der Klausur brachten wir unsere Sachen zurück in das Hotel und um halb sieben ging es dann mit dem Taxi und den anderen Kommolitonen und w3l-Mitarbeitern ins Hicc-Up. Das Hicc-Up ist eine ganz nette Kneipe mit fairen Preisen, Billardtischen und zwei Kickertischen. Nachdem ich mich mit einigen Kommilitonen unterhielt, lief es auf das unvermeidbare Kickerspiel hinaus. Nach vier oder fünf Spielen wollte aber keiner mehr gegen uns antreten – wir zocken in der Firma echt zu viel *g*

Im Laufe des Abends wurde mit dem Entwickler der w3l-Plattform über die Plattform an sich diskutiert. Viel kam dabei nicht heraus – ich hab aber ehrlich gesagt auch nur die Hälfte verstanden. Grund: “Am Wochenende lässt sich die Musik im Hicc-Up nicht abstellen”. Das erinnerte mich an unsere Prag-Studienreise, wo der S-Bahn-Fahrer meinte: “Aus technischen Gründen können nur die hinteren Türen benutzt werden”. Insider.

Marc, Martin (Kommolitone), Bianca (w3l) und ich hielten bis zum bitteren Ende – das war so gegen Mitternacht – durch. Ich musste am Samstag schließlich früh raus und noch eine Klausur schreiben. Martin und Marc waren hingegen doch etwas angetrunken 😉

Samstag hieß es dann für mich früh aufstehen, ‘rüber zur FH und die Prüfung für Web-Programmierung ablegen. Am Vorabend hätte ich theoretisch mehr trinken können, den die Klausur war mehr als einfach. 95% konnte man aus dem Buch direkt ab- oder umschreiben. Nach einer Stunde langeweilte ich mich und las ein Buch 😉

Im Anschluss an die Klausur begann die Präsenzveranstaltung mit der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Balzert. Martin und ich spielten im Hörsaal Bullshit-Bingo, bei dem ich allerdings verlor. Das Keyword wäre eindeutig “Management” gewesen.

Das Mittagessen fand im Tryp statt. Es gab Gnocci, Fleisch in Speckmantel, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse und Lachs. War alles sehr lecker.

Schließlich begann um 13 Uhr irgendwas die Vorlesung “Java 7”, die kurzerhand durch “JavaScript” ersetzt wurde. Ich hatte mich auf “Java 7” eigentlich gefreut, war aber logischerweise durch “JavaScript” etwas enttäuscht. Beim Vortrag wurde schnell auf Prototype/ OOP in JavaScript eingegangen. Ich blickte einmal in die Runde und sah in lauter fragende Gesichter, mit einem dicken “WTF?” auf der Stirn. Für Personen, die mit JavaScripts Prototyping noch nie zu tun gehabt haben, war das auch ziemlich harter Tobak. Der Dozent orientierte sich bei seinem Vortrag auch stark an der ersten Reihe, wo wir Fragen stellten und auch die Erfahrung damit hatten. Martin besaß hinreichend Erfahrung mit ExtJS, Marc und ich benutzen ja mehr als regelmäßig jQuery, Prototype und GWT als Frameworks und auch unser Nachbar zur linken Seite – ich weiß leider den Namen nicht mehr – hatte mit Apache Wicket seine Erfahrung.

Der letzte Vortrag des Tages war von Burkhard Lenze, der starke Eigenwerbung machte – aber als Professor eine gute Vorlesung gab. Seine Aussage war: “Mathe ist ganz einfach”, Martins Aussage war hingegen: “Der lügt so eiskalt!”. Ich bin gespannt wie das Mathe-Modul “Angewandte Mathematik” abläuft. Erst einmal steht ja “Mathematisch-logische Grundlagen” an.

Nach der Vorlesung ging es wieder zurück nach Wolfsburg. Ich war total fertig und machte mich bereits um halb elf bett-fertig.

Fazit: Der Präsenztag war richtig gut. Die geschriebenen Klausuren waren mehr als fair, der Stammtisch am Freitag Abend war lustig (und die Getränke kostenlos) und die Vorträge waren von der fachlichen Seite her auch ok. Besonders gut hat mir aber Austausch mit den anderen Studenten gefallen. Dadurch, dass die meisten im Berufsleben stehen und somit auch die (kontinuierliche) Erfahrung in der IT haben, gibt es hier viele Synergien und Ideen.

GDI1 – OOP – Online-Klausur

So eben habe ich die Online-Klausur des OOP-Kurses eingereicht. Zu Anfang dachte ich, dass die Zeit von 90 Minuten etwas knapp für die fünf Augaben bemessen sei. In einer Aufgabe sollte man die Minima und Maxima typsicher ermitteln; in einer anderen Aufgabe ging es darum, Vektoren in Arrays und wieder zurück zu konvertieren – beide Aufgaben sollten mit Hilfe von Generics gelöst werden. Da ich – zugegebenermaßen – das Thema Generics nur überflogen hatte, dachte ich mir: “Oje, in 90 Minuten auch noch das Thema Generics verinnerlichern?”. War aber dann doch kein Problem, da das Konzept dahinter mir klar war – nur eben der Praxiseinsatz bis jetzt ausblieb.
Fazit: In 50 Minuten war der Spuk vorbei und das Thema GDI1 ist bis auf die Prüfungsklausur Ende März endgültig abgehakt.

Pflichtteil GDI1 abgeschlossen

So, das war für mich das erste Modul gewesen. Heute Nacht habe ich von meinem Tutor die eingereichten Aufgaben zugeschickt bekommen, die alle zu 100% korrekt gelöst waren.
Den Vormittag habe ich damit verbracht, die Zusammenfassung von GDI1 / OOP zu schreiben. Vor dem Abschlusstest hatte ich mich erst gedrückt aber dann meinen inneren Schweinehund überwunden 😉
Der Abschlusstest war im Gegensatz zum ersten Kurs fast identisch mit den Test während des Kurses, so dass ich 5/6 Bereiche zu 100% abschließen konnte. Beim Thema “Objekte als Parameter” musste ich einen Lückentext ausfüllen. Dabei sind zwei der vier von mir eingetragenen Sachen falsch gewesen (50%).
Ergebnis ist, dass ich 78/90 Punkten erreicht habe und ich somit mit 87% den Abschlusstest und der Note Sehr gut bestanden habe. Für mich ist das ein guter Wochenendstart – die Online-Abschlussklausur werde ich erst am Sonntag bearbeiten. Für heute hatte ich genug Stress.

Tests und Aufgaben von GDI1 durchgearbeitet

Ich habe so eben die letzte zu benotende Aufgabe eingereich und alle Tests durchgearbeitet. Sobald ich von meinem Tutor die Rückmeldung bekommen habe, werde ich den Abschlusstest machen. Frühestens allerdings nächstes Wochenende, da ich den morgigen Tag mit Zusammenfassung des OOP-Kurses verbringen werde.