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Review CTH Convention 22 – Autumn LAN

Nach einigen Wochen LAN-Abstinenz war es mal wieder so weit: LAN in Flechtorf. Für mich ging es am Freitag nach der Arbeit los.
Da die LAN “nur” zwei Tage stattfand, ging das Zusammensuchen meiner Sachen recht fix und ich schlug gegen 17.30 Uhr in Flechtorf auf. Wegen des ausgezeichneten Wetters verbrachten wir die ersten 1 1/2 Stunden aber mehr oder minder die ganze Zeit über draußen und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.

Gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Schnellimbiss in Flechtorf, wo ich mit einer Portion Bratkartoffeln mich von den anderen (Döner!) distanzierte. Gezockt wurde im Laufe des Abends Left 4 Dead mit den neuen Kampagnen. Um 3 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Samstag stand ich dann um 11 Uhr auf und kümmerte mich um meinen Haushalt. Mein Anruf bei Jan war von keinem Erfolg gekrönt. Wir hatten eigentlich abgesprochen, dass er mich gegen 13 Uhr abholen sollte. Wegen einer Feier am Freitag Abend und den daraus resultierenden Nachwehen war er aber nicht erreichbar. So rief ich Julian an, der mich dann auch gnädigerweise mitnahm.
In Flechtorf angekommen ging es dann auch – mehr oder weniger – zeitig zu Real, wo wir einkauften und danach bei Anna spachtelten. Viel einzukaufen gab es für mich nicht, da vom Rhythmutants-Konzert noch genug Bier übrig war 😉
Den Nachmittag verbrachten wir mit Team Fortress 2 und L4D bis dann gegen 20 Uhr die Party-Gäste auftauchten. Ich fand den Abend sehr unterhaltsam 🙂
Jan fuhr Jens und mich gegen 2 Uhr morgens nach Wolfsburg zurück, wo ich sofort in meinem Bett einschlief.

Sonntag gegen 11 Uhr klingelte mein Wecker – ich hatte überraschenderweise keinen Kater, dafür hingegen Jens, den ich nach Flechtorf mitnahm.
Julian hatte die Nacht ebenfalls nicht so gut überstanden 😉
Wir zockten noch einige Runden TF2, bis ich mich um 15 Uhr auf den Weg nach Hause machte.

Fazit: Das war mal wieder eine schöne LAN: klasse Wetter, eine gute Party, lustige Gesprächsthemen und viele betrunkene Leute.

Erinnerungswert:

  • Keinen Kater von einer 1/3 Flasche Tequilla gehabt
  • Stahlmöwe!
  • “Und welche Rasur findest du gut?”
  • “Ich habe heute Nacht von einem Mini-Atom-Reaktor geträumt…”
  • Neue Kampagnen für L4D ausprobiert
  • Sophie mit “Nachtleben” infiziert
  • zwei Totalabstürze bei der samstägigen Party
  • Bratkartoffeln FTW!
  • Sonne satt

Teilnehmer:

  • Jan / “Hab’ ich mich gestern Abend abgeschossen” – Teilzeit
  • Dennis / “Wir sollten Motörhead spielen” – Teilzeit
  • Tino / Hab schon wieder kein Statement in Erinnerung – Teilzeit
  • Hendrik / “Welcher Hendrik denn dann?” – Teilzeit
  • Timo / “Man könnte den Atomreaktor ja auch …” – Vollzeit
  • Julian / “Möwe Möwe Möwe” – Vollzeit
  • Philipp / “Ik hab hier noch eine Flasche Dirty Harry” – Vollzeit
  • Florian / “Kryptonite!” – Vollzeit
  • Jens / “Ach ja, einen trinke ich noch mit” – Vollzeit
  • Gäste am Samstag: Jenny, Sophie, Markus, Clemens, Tina, Marina, Marc

Review cth Con 16 X-Mas

So, die letzte Netzwerkparty für dieses Jahr liegt hinter uns. Viel zu berichten gibt es aber nicht wirklich. Durch das doch sehr kalte Wetter kamen wir leider nicht zu solchen genialen Aktionen, wie beispielsweise Para-Para-Basketball 😉
Dafür wurde bei dieser LAN weitaus mehr gezockt als bei den letzten Parties. Ob das positiv oder negativ zu werten ist, bleibt jedem selbst überlassen.
Gedaddelt wurde dieses Mal neben Q3A und ETQW auch wieder CS (Marcel und Alex bestanden darauf) und L4D. Letzteres hat uns allen sehr viel Freude bereitet 🙂
Freitag Abend ging es um 20 Uhr los, nach dem Aufbau ging es zu Burger King und von da aus dann zu Real – wo wir aber eindeutig zu viel Alkohol einkauften. Ich glaube, wir haben noch nicht mal die Hälfte von dem getrunken, was wir bei Real gekauft hatten.
Es ging mit dem Zocken wirklich erst am Samstag gegen 1 Uhr nachts los. Vorher wurde viel geschnackt und getrunken. Ich machte mich um 6 Uhr in der Früh’ auf den Weg zu meinen Eltern und war gegen Mittag wieder am Start.
Samstag gab es am Nachmittag in einer völlig planlosen Aktion Gyros aus dem Real, abends wurde Pizza bei GyroMaxx bestellt.
Wir daddelten bis um 5 Uhr morgens, dann fuhr Dennis mich wieder zu meinen Eltern, wo ich auch bis um 13 Uhr schlief. Sonntag zockten wir noch bis 17 Uhr und dann ging es nach Hause.

Fazit: Mir fällt es etwas schwer, ein vernünftiges Fazit von dieser LAN zu ziehen. Ich war sicherlich die Tage über nicht allerbester Stimmung und aus diesem Grund fand ich die LANs im Sommer auch besser. Was auf jeden Fall klasse war, war die Tatsache, dass wir mit den ganzen Jungs wieder gemeinsam LAN gemacht haben. In der Konstellation war das vor 5 oder 6 Jahren das letzte Mal der Fall – allerdings auch nicht in solch einem großen Rahmen.

Erinnerungswert:

  • “Mir doch egal”
  • “Julian, lass dich nicht so hängen!”
  • “Pass mal auf das Licht auf, wenn ich den Heizipilz anmache”
  • “Der hat doch an!”
  • “Weißt du noch, damals…”

Teilnehmer:

  • Julian (Vollzeit) – der Mann, der gerne rumnörgelt 😉
  • Flo (Vollzeit) – Schlafentzug³
  • Rathi (Teilzeit) – “Und dann hab ich da eine kennengelernt…”
  • Luke (Vollzeit) – “Smoker, mich hat ein Smoker erwischt!”
  • Lippe (Vollzeit) – “Ein Whiskey noch!”
  • Marc (Vollzeit) – von dem hab’ ich die LAN über relativ wenig gehört
  • Jens (Vollzeit) – The man who has a rocket launcher
  • Tino (Vollzeit) – Er hat eine Freundin.
  • Dennis (Teilzeit, Samstag) – “Ich rauche nur, wenn ich betrunken oder gefrustet bin”
  • Patty (Teilzeit, Freitag) – Diesmal ohne Absturz
  • Alex (Vollzeit) – “Nur eine Runde CS!”
  • Martin (Vollzeit) – Trigonometry-Wars-Man
  • Marcel (Vollzeit) – “Herr Kommandant!”
  • Timo (Vollzeit) – “Kaffee!?”
  • Meine Wenigkeit (Vollzeit) – “Mir doch egal”

In eigener Sache: Nochmal ein Sorry, an die, an denen ich meinen Frust/Stress/Schlechte Laune ausgelassen habe – besonders Flo und Julian. Nehmt’s bitte nicht persönlich.

Review cth Re-United Convention 01 / Para-Para-Basketball

Die CTH Re-United Convetion 01 / LAN Nr 14 ist heute nach vier Tagen zu Ende gegangen.
Bis Mittwoch Abend wusste ich noch nicht wirklich, ob ich wegen meiner Sommergrippe überhaupt teilnehmen konnte. Glücklicherweise hatte ich Donnerstag Morgen nur ganz leichte Kopfschmerzen und nach einer Aspirin Complex waren die auch weg. So begann mein Tag, ich stand gegen 11 Uhr auf, machte noch ein paar Spiegeleier, räumte die Wohnung auf und fuhr gegen 14 Uhr in die Firma um Verstärker und E-Gitarre abzuholen. Diese lieferte ich mit meiner Akustik-Gitarre danach bei meinen Eltern ab. Lippe war nämlich noch nicht da gewesen – Flos und mein Computer passten mit den Musik-Utensilien einfach nicht in eine Autofuhre.
Pünktlich um viertel nach vier packte ich Computer, Zubehör und Schlafsachen ein und fuhr rüber zu Flo, bei dem ich dann Punkt halb war.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder zurück nach Flechtorf. Diesmal war Lippe da und wir konnten unsere Sachen direkt aufbauen. Marci, Timo und Timo-Marc sowie Jens und Tino folgten einige Minuten später. Zuerst wurde ET:QW und Team Fortress 2 gedaddelt, dann machte sich alsbald Hunger breit. Deshalb fuhren wir ‘rüber zu Burger King und speisten dort. Am späteren Abend kam Julian -besser bekannt als der Brain-Bug oder Dr. Bazillus- vom Zivildienst zu uns und zockte fleißig mit. Die ersten Runden gegen Medium-Bots bei ET:QW verloren wir übrigens gnadenlos. Wir hatten ein mieses bzw. gar kein Teamspiel. Während der Raucherpause spielten wir draußen Basketball. War klasse, dass Flo den Ball mitgebracht hat.
Um halb vier morgens kurvte ich zurück nach Wolfsburg, da ich durch meine Grippe lieber noch eine Nacht in meinem Bett verbringen wollte.

Freitag konnte ich deshalb schön geduscht, gut gefrühstückt und ausgeschlafen um Punkt 12 Uhr wieder in Flechtorf aufkreuzen. Jens kam gegen 14 Uhr von der Arbeit und brachte dankenswerterweise noch Döner mit. Bis um 17 Uhr wurde dann ET:QW gezockt, um 17 Uhr fuhren wir zu Real um für den Abend einzukaufen. Ich erntete von einigen Kunden sehr böse Blicke, nachdem ich einen Apfel quer durch den Hauptgang in unseren Einkaufswagen geworfen hatte – aber nicht traf. Auch die Kassiererin war etwas perplex, als sie den leicht zerstörten Apfel abrechnen musste. Egal, der schmeckte trotzdem noch.
Nach dem Einkaufen lief ich mit Tino noch zur Bank. Wegen des genialen Wetters schlug ich vor, noch zum Teich zu laufen. Ich erzählte dem Affen-Junge derweilen ein paar Anekdoten aus meiner Kindheit 🙂
Wieder bei der LAN angekommen, spielten Marci und ich Basketball. Diesmal allerdings im Sitzen, woraus dann im Laufe des Abends Para-Para-Basketball wurde. Um 19 Uhr trafen unsere Frauen und meine Schwester ein, es wurden schön Hamburger gegrillt und das ein oder andere Bier gezischt. Ich musste vorher allerdings das Zelt aufbauen, da ich Freitag und Samstag bei Lippe pennen wollte.
Die Gesprächsthemen an dem Abend waren sehr skurril: Symmetrien in der Natur, der Mensch als Erfinder der Symmetrie, der Urpsrung von Cumuluswolken und und und… Vor Mitternacht ging es für die Mädels nach Hause, ich legte mit Flo noch ein kurzes Gitarren-“Duett” hin (Metallica – Nothing Else Matters) und schließlich zockten wir bis um halb vier ET:QW, diesmal als Strogg. Patty schaute den lieben langen Abend Dr. House und fuhr irgendwann am frühen Morgen nach Hause.

Samstag um 10.30 Uhr stand ich nach 6 oder 7 Stunden Schlaf auf und fuhr kurz zu meinen Eltern um dort zu duschen. Wieder zurück dokumentierte ich ausführlich die Analen und es wurde wieder mal ET:QW gezockt. Langsam merkte man, dass das Spielprinzip von allen verstanden wurde 😉 Ich spielte für lange Zeit den Sanitäter, wechselte gegen Nachmittag aber zum Feldagent.
Dr. Bazillus -Julian- erschien gegen 16 Uhr, mit dem festen Plan, sich “heute Abend ordentlich abzuschießen”. Hendrik erschien eine Stunde später. Im Anschluss wechselten wir zwischen ET:QW und Para-Para-Basketball (“Florian!!!”). ET:QW war zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach am spaßigsten. Wir waren zehn Personen (Lippe, Marci, Tino, Hendrik, Julian, Timo, Timo-Marc, ich, Jens und Flo), das Team-Play war gut und die ausgewählten Klassen waren sehr gut ausgeglichen. Da machte das Spielen gegen zwölf Bots richtig Spaß 😉

Nach einigen Runden Unreal Tournament 3 ging es um 21 Uhr wieder zu Real. Mit Flo im Korb schob ich den Einkaufswagen durch den ganzen Markt. Wundersamerweise beschwerte sich keiner der Mitarbeiter. Entweder sehen die das öfter oder aber ihnen waren die 10 (bzw. acht) ungeduschten Personen suspekt (allen voran Tino). Nachdem ich bezahlt hatte, machte mich Lippe auf eine gemeinsame alte Bekannte aufmerksam, die ebenfalls gerade einkaufen wollte. Sumo-Ringen findet in Wolfsburg immer mehr Anhänger…
Auf der Rückfahrt erlebten wir noch eine ziemlich abgefahrene Situation mit einem -ich glaube spanischen- LKW, der bei orangener Ampel in die Eisen ging und über die halbe Kreuzung rutschte.
Als alles ausgeladen wurde, setzen wir uns zusammen an die Bierzeltgarnitur und tranken innerhalb einer halben bis 3/4h eine Flasche Whiskey, eine Flasche Tequilla, einige Bier und sehr viele kleine Feiglinge. Julian bekam immer doppelte Tequilla eingeschenkt, so dass das darauf folgende Para-Para-Basketball zwischen Lippe, Julian und mir (VIP Timo) mit einem 4:0:5 ausging.
Flo und ich setzten uns dann für eine halbe Stunde zusammen und machten Musik … äh… Punk-Rock 😉 war cool, Resultat ist, dass ich heute ziemlich heiser bin. Nach dem Duett stellte ich fest, dass Julian -voll wie Kübel- das Bad blockierte. Nach einem von mir unterbreiteten Angebot (“Julian, möchtest du vielleicht Salzwasser trinken?” – “Tjoa.”) entledigte sich der Muselmane seines Mageninhalts und pennte danach direkt vor der Tür ein. Die restlichen Leute machten sich eine halbe Stunde den Spaß, Julian zu dekorieren. War ziemlich lustig 😉
Als ich gegen Flo in Q3A gegen 50:10 gewann, machte ich mich um kurz vor fünf auf ins Zelt und pennte bis Sonntag um kurz nach halb elf.
Sonntag daddelten wir noch einige Runden ET:QW und gegen 14 Uhr war dann Aufbruchsstimmung. Mir hatte das dann auch gereicht 🙂

Fazit: Meine anfänglichen Befürchtungen, dass meine doch recht hohen Erwartungen an die LAN nicht eintrafen, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Wieder einmal hat alles gepasst: Eine tolle Party-Truppe, extrem viel gedaddelt, total geniales Wetter, Hancock!, viel gelacht… wann ist die nächste LAN? 😉

Erinnerungswert:

  • “Ball”
  • “Ich komm’ nich’ ‘ran.”
  • “Flo! Hol mal Ball.”
  • “Jetzt aber Raucherpause!”
  • “Nur noch eine Runde…”
  • “Hancock!”
  • “Pappteller”
  • “Tino, für jedes Mal pfeifen zahlst du 50 Cent”
  • “Das Thermometer funktioniert nicht. Hier funktioniert überhaupt kein Thermometer.”
  • “Para-Para”

Teilnehmer:

  • Lippe / Pornograf – Vollzeit
  • Marci / Marc-Marc – Vollzeit
  • Tino / Affenjunge, Der Mann mit den Fett-Haaren – Vollzeit
  • Patty / Dr. House – Halbzeit (Do + Fr)
  • Hendrik / Henne – Halbzeit (Sa)
  • Julian / Muselmane, Dr. Bazillus, Brain-Bug, Bugzilla – Halbtags
  • Timo / Timo-Timo – Vollzeit
  • Marc / Timo-Marc – Vollzeit
  • ich / … – Vollzeit
  • Jens / Der Mann, der gerne von mir überfahren wird – fast Vollzeit
  • Florian / Flo! – Vollzeit
  • “Energie!”

Spielregeln Para-Para-Basketball

  • Zu spielen ab 1.0 Promille
  • Ziel des Spiels in Kurzfassung: 5 Körbe sitzend im nicht-nüchternen Zustand aus der 3er-Basketballzone zu werfen
  • alle Spieler sitzen im Schneidersitz ca. 5m vom Basketballkorb entfernt auf dem Boden
  • Gespielt wird bis fünf Punkte, jeder Korb bedeutet ein Punkt
  • Sobald der Ball geworfen wurde, muss er an den Spieler weitergegeben werden
  • Rollt der Ball *nicht* zu den Spielern zurück, muss dieser von dem Spieler wiederbesorgt werden, der ihn so eben geworfen hat. Beim Zurückholen darf man *nicht* laufen und *nicht* mehr als ein Bein zur Fortbewegung benutzen. Die Maximalhöhe der Person darf während der Bewegung nicht mehr als 1m betragen.
  • Wird der Ball innerhalb von 15 Sekunden nicht zurückgeholt, muss der Spieler eine Runde aussetzen
  • Setzt ein Spieler 3 Runden hintereinander aus, bekommen alle anderen Spieler automatisch einen Punkt
  • Die Spieler, die nach einer Runde zuerst 5 Punkte haben, gewinnen. Ist es mehr als ein Spieler gibt es halt mehrere Erstplatzierte.
  • Optionale Spielregel: Nach jedem Korb müssen alle anderen Spieler einen Kurzen trinken
  • Optionale Spielregel: Der VIP darf bestimmen, wer den Ball zu holen hat

Review cth Revival LAN (Con 13)

Nachdem ich vorhin erst einmal zwei Stunden auf dem Sofa geschlafen habe, folgt nun die Review der “::[CTH]:: Revival LAN”. Mittlerweile müsste das die 13. CTH-Convention gewesen sein. Mein Gedächtnis ist da nicht mehr ganz auf der Höhe.

Los ging es am Samstag um 14.30 Uhr. Julian holte mich mit seinem Golf vor meiner Wohnung ab, danach fuhren wir ‘rüber zu Flo und packten seine Sachen ein. Meiner langjährigen Netzwerkparty-Logistik-Erfahrung ist es auch zu verdanken, dass wirklich alles in das Auto reinpasste. Julian hatte nämlich kreuz und quer gestapelt 😉

Pünktlich wie die Maurer erschienen wir um 15 Uhr in Flechtorf bei Philipp. Marci war bereits da und so ging der Aufbau recht flugs von statten. Äußerst Old-School war unser Netzwerk: Der 10/100 MBit 8-Port-Switch den der Clan vor knapp 7 Jahren gekauft hatte, tut auch heute noch seinen Dienst. Auch sind die Netzwerkkabel die selben geblieben. Neu hinzugekommen ist ein Siemens Access Point für WLAN + DHCP.

Nachdem die Kabel soweit verlegt waren, ärgerte ich mich das erste Mal über meinen Rechner: Die Grafikkarte war locker und zeigte kein Bild, nach Beheben des Problems blieb Windows nach der Anmeldung hängen. Mir fiel eine Minute später ein, dass ja die NFS-Dienste installiert waren und vermutlich -dank aktiviertem Netzwerk- versuchten, meine NFS-Laufwerke wieder herzustellen. Ich zog das Netzwerkkabel, startete neu, stoppte den NFS-Dienst und lief die Anmeldung auch wieder normal durch – auch mit Netzwerkkabel.

Eine halbe Stunde später ging es erst einmal zu Burger King nach Wendhausen. Zwischnestopp war bei Marci, der noch seine USB-Festplatte holen musste. Als wir bei BK fertig gegessen hatten und den Laden verließen, standen direkt vor dem Eingang zwei riesengroße Pferde und verrichteten gerade ihr Geschäft. Eine der Reiterinnen war bereits damit beschäftigt, die Pferdeäpfel aufzusammeln. Leider hatten wir keine Digi-Cam mit – das war nämlich ein Bild für die Götter.

Über die A39 ging es zurück in den Heinekamp, wo wir bei Real einkauften und uns über Julians Parkverhalten beschwerten 😉

Gegen halb fünf / fünf waren wir schließlich wieder bei Philipp, wo kurze Zeit später auch Lars eintraf. Zuerst wurde Enemy Territory:Quakewars ausprobiert, danach folgte Team Fortress 2. ET:QW lief bei mir fast gar nicht. Ein 2000er XP und eine 9800 Pro sind nicht unbedingt für solche Spiele ausreichend. TF2 war hingegen halbwegs (!) spielbar.

Gegen sieben erschienen Torben und Timo, die noch beim Vfl gewesen waren. Der Vfl siegte gegen Stuttgart mit 4:0 – das aber nur am Rande.

Der Abend war geprägt mit einigen Runden Q3A, wo ich dominierte. Gegen halb zehn bestellte Lars bei Smileys Pizza – eine langjährige Tradition wurde damit gebrochen: es war die erste LAN, wo nicht ich die Pizza bestellen musste 🙂
Eine gute 3/4h später kam der Pizza-Mann dann auch an, allerdings war der Guteste etwas neben der Spur. Er sprach Philipp mit “Ach und du bist der Pornograf?” an. Es könnte auch ein Porno-Graf oder Porno-Graph gewesen sein…
Wir zockten bis halb vier weiter und ich machte mich dann zu Guß auf den Weg zu meinen Eltern.

Sontag stand ich um kurz nach neun auf, duschte und frühstückte bei meinen Eltern und machte mich auf den Weg zu Philipp. Dort angekommen lag Julian schnarchend in seinem Wagen, bis auf Timo waren alle am Pennen. Gut, dass ich Energie (“Energie!”) mit hatte und dementsprechend schnell wieder fit war. So nebenbei: Ich habe am kompletten Wochenende 2 1/2 Liter Energie-Drink getrunken. Call me Road-Runner.

Gegen 11.00 Uhr ging es langsam aber sicher wieder mit Zocken los. Lars war bereits in der Nacht oder am Morgen gefahren und so zockten wir zu 7. War aber kein Problem.
Gegen Mittag wurde der Grill angeschmissen, ich kämpfte mit dem Verzehr eines äußerst ekligen Fleisch-Gemüse-Spießes und wurde bald darauf von Pattys Anwesenheit überrascht.

Am späteren Nachmittag hatte ich vom Zocken mehr als genug und verkrümelte mich mit dem Party-Teppich (TM), Tabak und meiner Gitarre in den Garten. Meine holden Klänge zogen Philipp, Flo und Timo an, die sich lethargisch dazu gesellten und mir beim Spielen zu hörten. Ich war erstaunt, dass sich keiner über mein Gedudel beschwerte.

Im Laufe des Abends wurde lange Zeit Team Fortress 2 gespielt. Es folgte das nächtliche Grillen den Abschluss machte schließlich Guitar-Hero, welches wir knapp zwei Stunden spielten. Ich saß derweilen mit Flo draußen und wir sangen zur Gitarre 😉

Der Rest ist unspektakulär: Um halb fünf war ich wieder bei meinen Eltern, stand um 10 Uhr auf und war um 11 bei Lippe, wo dann in chilliger Runde abgebaut wurde.

Fazit: “Energie!” sag ich da nur. War eine super Moped-LAN. Das letzte Mal war im Ruderclub als Organisator auf einer LAN. Im privaten Freundeskreis ist es mindestens schon drei Jahre her. In dem Sinne war die Netzwerkparty eigentlich keine Netzwerkparty, da der Anteil zwischen “Vor dem Rechner sitzen und zocken” und “Draußen irgendwas anderes machen (rauchen, trinken, Gitarre spielen, essen)” ziemlich ausgeglichen war. Fand ich persönlich klasse.
Auch schön war, dass man wieder mit den üblichen Verdächtigen zockte (Patty, Torben, Marci, Philipp, Timo) und auch neue Gesichter dazu stießen (Julian, Flo, Lars).

Letzendlich kann ich mich bei allen Mitstreitern nur bedanken, besonders natürlich bei Philipp, der das ganze Spektakel überhaupt möglich gemacht hat.
Ich hoffe, wir können demnächst mal wieder solch eine LAN starten. War perfektes Timing: Wetter, Leute, Zeit, Spiele…
Bei Ebay wäre das jetzt ein “Gerne wieder” 😉

Review der 1. ::[CTH]::-Convention (Blackfog), 27.01.2000

Wegen der Netzwerkparty von Samstag bis heute habe ich mich mal rangemacht und die ganzen Reviews zusammengesucht.

Die erste LAN-Party (::[CTH]::-Convetion #1) fand bei Martin am 27.01.2000 zu Hause statt. Hier der Text:

Die meisten Leute haben es schon einmal mitgemacht:
Netzwerkpartys.
Diese Erfahrungen habe ich auf der lezten LAN-Party gemacht:
Donnerstag, 9Uhr: Martin (der, bei dem die Netzwerkparty stattfindet)
ruft mich an. Halb verschlafen nehme ich den Hörer ab. Martin gibt mir
Bescheid, dass seine Eltern gerade eben weggefahren sind, es ist also
sturmfreie Bude. Da er und ich im gleichen Dorf wohnen, fahre ich schnell
mit dem Rad zu ihm, um für den Nachmittag meine Kabel zu verlegen. Marc
ist auch schon da.
Donnerstag, 12Uhr: Mein Cousin und ich fahren mit dem Auto die Sachen
zu Martin. Mittlerweile sind Dennis, Christof, Sebastian, Hendrik und
Philipp eingetroffen.
Donnerstag 12.15Uhr: Das Netzwerk steht soweit, auf unserem Server
werden noch schnell UT und Q3A installiert. Kurz darauf ist die ganze
Verbindung zusammengebrochen: Der Terminator war lose.
Donnerstag 13.00Uhr: Nach einigen Installationen, updates und Kopieren
steht fest, was als erstes gespielt werden soll: Q3A. Aber irgendwie
kommen einige nicht das Spiel hinein. Das Problem ist bald behoben.
Donnerstag 14.00Uhr: Q3A wird langweilig, weil ich immer
gewinne. Zeit für ein anderes Spiel: uT.
Donnerstag 19.00Uhr: Der Mob hat Hunger, also wird der Grill
angeschmissen. Nebenbei werden MP3s gehört.
Donnerstag 20.00Uhr: Nach einer lustigen Grillparty werden Dateien
ausgetauscht.
Donnerstag 22.00Uhr: Der eine Teil der Mannschaft schaut sich “Blade”
auf DVD an, während die anderen Premiere und danach “RTL Freitag Nacht” schauen.
Freitag, 1.00Uhr: Die Ersten gehen schlafen.
Freitag 7.00Uhr: Nach einer kurzen Nacht wird weitergezockt.
Freitag 11.00Uhr: Zeit für ein verspätetes Frühstück. Es gibt Brötchen
mit Nutella. DJ Kenny schlägt Alarm: Das Mineralwasser ist alle!
Freitag 17.00Uhr: Sebastian und Hendrik werden abgeholt, bei den
Anderen macht sich entsetzen breit: Die Getränke gehen aus! Philipp und
Dennis lösen das Problem mit einem Gang zum nächsten Supermarkt.
Freitag 20.00Uhr: Die Leute, die gestern Blade nicht geguckt hatten,
schauen ihn sich jetzt noch mal an – bei einer großen Pizza.
Freitag 23.00Uhr: Alle sind müde und legen sich schlafen.
Samstag 9.00Uhr: So langsam werden alle wach, nun ist es an der Zeit
MP3’s zu tauschen. Danach wird ein bißchen uT und Q3A gezockt.
Samstag 18.00Uhr: Die Netzwerkparty ist am Ende und ich auch.

Mal sehen, eventuell werde ich die kompletten Netzwerkparty-Reviews des CTH’s als ZIP-Datei zum Download bereit stellen.