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Review CTH Convention 22 – Autumn LAN

Nach einigen Wochen LAN-Abstinenz war es mal wieder so weit: LAN in Flechtorf. Für mich ging es am Freitag nach der Arbeit los.
Da die LAN “nur” zwei Tage stattfand, ging das Zusammensuchen meiner Sachen recht fix und ich schlug gegen 17.30 Uhr in Flechtorf auf. Wegen des ausgezeichneten Wetters verbrachten wir die ersten 1 1/2 Stunden aber mehr oder minder die ganze Zeit über draußen und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.

Gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Schnellimbiss in Flechtorf, wo ich mit einer Portion Bratkartoffeln mich von den anderen (Döner!) distanzierte. Gezockt wurde im Laufe des Abends Left 4 Dead mit den neuen Kampagnen. Um 3 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Samstag stand ich dann um 11 Uhr auf und kümmerte mich um meinen Haushalt. Mein Anruf bei Jan war von keinem Erfolg gekrönt. Wir hatten eigentlich abgesprochen, dass er mich gegen 13 Uhr abholen sollte. Wegen einer Feier am Freitag Abend und den daraus resultierenden Nachwehen war er aber nicht erreichbar. So rief ich Julian an, der mich dann auch gnädigerweise mitnahm.
In Flechtorf angekommen ging es dann auch – mehr oder weniger – zeitig zu Real, wo wir einkauften und danach bei Anna spachtelten. Viel einzukaufen gab es für mich nicht, da vom Rhythmutants-Konzert noch genug Bier übrig war 😉
Den Nachmittag verbrachten wir mit Team Fortress 2 und L4D bis dann gegen 20 Uhr die Party-Gäste auftauchten. Ich fand den Abend sehr unterhaltsam 🙂
Jan fuhr Jens und mich gegen 2 Uhr morgens nach Wolfsburg zurück, wo ich sofort in meinem Bett einschlief.

Sonntag gegen 11 Uhr klingelte mein Wecker – ich hatte überraschenderweise keinen Kater, dafür hingegen Jens, den ich nach Flechtorf mitnahm.
Julian hatte die Nacht ebenfalls nicht so gut überstanden 😉
Wir zockten noch einige Runden TF2, bis ich mich um 15 Uhr auf den Weg nach Hause machte.

Fazit: Das war mal wieder eine schöne LAN: klasse Wetter, eine gute Party, lustige Gesprächsthemen und viele betrunkene Leute.

Erinnerungswert:

  • Keinen Kater von einer 1/3 Flasche Tequilla gehabt
  • Stahlmöwe!
  • “Und welche Rasur findest du gut?”
  • “Ich habe heute Nacht von einem Mini-Atom-Reaktor geträumt…”
  • Neue Kampagnen für L4D ausprobiert
  • Sophie mit “Nachtleben” infiziert
  • zwei Totalabstürze bei der samstägigen Party
  • Bratkartoffeln FTW!
  • Sonne satt

Teilnehmer:

  • Jan / “Hab’ ich mich gestern Abend abgeschossen” – Teilzeit
  • Dennis / “Wir sollten Motörhead spielen” – Teilzeit
  • Tino / Hab schon wieder kein Statement in Erinnerung – Teilzeit
  • Hendrik / “Welcher Hendrik denn dann?” – Teilzeit
  • Timo / “Man könnte den Atomreaktor ja auch …” – Vollzeit
  • Julian / “Möwe Möwe Möwe” – Vollzeit
  • Philipp / “Ik hab hier noch eine Flasche Dirty Harry” – Vollzeit
  • Florian / “Kryptonite!” – Vollzeit
  • Jens / “Ach ja, einen trinke ich noch mit” – Vollzeit
  • Gäste am Samstag: Jenny, Sophie, Markus, Clemens, Tina, Marina, Marc

Rautiges 2009-08-04

Eine knappe Woche nicht mehr gebloggt, da ich Urlaub hatte:

  • Letztes Wochenende Netzwerkparty bei Lippe. War gut, leider hat das Wetter nicht gepasst. Dafür gab es drei leckere Lika-Platten zum Essen #barbarischesverhalten
  • Letzten Montag 5 Stunden auf der A2 im Stau gestanden. Wollte eigentlich nur zu Ikea. Hab mir einen wunderschönen Sonnenbrand geholt und Party auf der Autobahn gemacht. War toll!
  • Wohnung und Keller ausgemistet. Alte Schultüte von meiner Grundschul-Einschulung gefunden. War noch Schokolade drinne. Hat aber nicht mehr geschmeckt #altekamellen
  • Windows Server 2003 zum dritten oder vierten Mal in meiner VirtualBox installiert, da sich die Datenbank des Active Directory auf unerklärliche Weise verabschiedet hat. Konnte das auch nicht mehr fixen.
  • Mittwoch mit Jan, Timo und z.T. Marc und Sophie durch Wolfsburg gezogen. Nacktschwimmen im Allersee um Mitternacht inklusive. Feucht-fröhlicher Abend, der irgendwann in den frühen Morgenstunden endete.
  • Samstag Männerabend bei Jan mit Timo, Julian, Dennis und Lippe. Als die Sonne aufging, ging es dann nach Hause.
  • Jede Menge Bandproben mit Jan bei ihm im Keller.
  • Heute mit dem Modul Rechnerstrukturen und Betriebssysteme durchgestartet. Die ersten drei Einsendeaufgaben habe ich eingeschickt und wurden bereits korrigiert. Sind noch ein paar Fehler vorhanden, die ich morgen korrigieren werde. Das Modul gefällt mir bis jetzt – neben Mathe – am besten: Interessante und neue Themen und die Idee mit den PDFs als Aufgabenvorlage finde ich super.
    Die Klausur werde ich zum Präsenztermin neben Webdesign und -Ergonomie schreiben. Den Termin im August werde ich nicht wahrnehmen, da Marc mit MLG noch nicht fertig ist.

Review cth Convention 20 (Pfingsten)

Nach 4 Tagen bin ich wieder zu Hause in Wolfsburg angekommen und ich muss – wie eigentlich immer – sagen: Es war ein Spaß.

Am Freitag ging es gegen 20 Uhr in Flechtorf los. Julian und Dennis erschienen aus ominösen Gründen erst später. Nach dem Aufbau folgte der obligatorische Besuch im Heinekamp. Ich fuhr mit Flauch, Flo und Timo vorher noch zum Mongolischen Garten, um nach einen Lieferservice für das Buffet zu fragen. Der Kellner schaute mich mehr als perplex an, als ich dort mit Lederjacke und offenem Hand in den Laden platzte. Leider wird das Buffet erst ab 15 Personen geliefert, so dass wir den Lieferservice nicht in Anspruch nehmen konnten.
Für das leibliche Wohl sorgte danach der Besuch bei Subway und schließlich landeten wir bei Real. Dort verbrachten wir nach alter Tradition zuerst 10 Minuten in der Getränke-Abteilung und schauten uns die exorbitant hohen Preise der Whiskeys an. Ohne natürlich einen davon zu kaufen. Wieder bei Lippe angekommen folgten einige Runden Left 4 Dead und ein paar Runden Team Fortress 2. Ich machte mich gegen halb 4 nach Wolfsburg auf.

Samstag fuhr ich relativ früh in die Firma, da ich meinen Abschlusstest für MLG machen musste und vorher noch lernen wollte. Die Jungs waren während dieser Zeit im Heinekamp beim Mongolischen Garten und futterten sich durch das Buffet. Gegen halb 3 war ich mit dem Test durch und fuhr nach Flechtorf. Nebenbei hörte ich Tim Pritloves Podcast über Netzwerk-Dateisysteme zu Ende.
In Flechtorf erwartete mich eine Horde von vollgefressenen Jungs. Nach einigen Runden L4D machte ich mich mit Timo an die Konfiguration von L4D Suberversus. Ziel war seit einigen LANs, dass wir L4D mit mehr als 8 Personen gleichzeitig zocken konnten. Nach dem x-ten Anlauf und der Erkenntnis, dass eines der Sourcemod-Plugins unser Vorhaben behinderte, konnten wir mit 10 Personen L4D daddeln. Kurios: Es wollte keiner mehr L4D zocken. Ich spielte deshalb eine Runde Q3A mit Flauch auf Q3DM13, bei dem ich relativ knapp gewann. War eines der spannenderen Q3A-Matches, die auf LANs hatte 😉

Mir knurrte danach extrem der Magen und außerdem brauchten wir noch Grillgut für Sonntag. Ergo: Ab zu Real. Dort machte ich durch meine extreme penetrante Taktik Einkaufswagen-direkt-vor-einem-Kunden-fahren-und-warten-was-passiert einige Lacher bei Timo gut. Auf dem Weg durch die Regale – ich hatte den Anschluss an die Jungs irgendwie verloren – schnappte ich mir ein cooles Suppenhuhn-Hunde-Spielzeug und machte durch trötende Geräusche auf mich aufmerksam. Auf dem Rückweg von Süßwaren-Abteilung Richtung Kühltheke kamen wir an einem Würsten-Probierstand an. Ich futterte mich erst einmal durch das komplette Repertoire und machte danach einen Abstecher am Törtchen-Probierstand. Die Kombination von Bärlauch-Wurst und Pudding-Kuchen schmeckte seltsam. Als wir an der Kasse bezahlten, hallte ein “Timo, was macht dein Tripper!?” in unsere Richtung. Timo erblickte mit hochrotem Kopf Manu.

Wieder bei Lippe angekommen, erhielt Marc einen Anruf von einem angeblich russischem Restaurant einen Anruf, wohin sie denn den Borschtsch liefern sollten. Irritierte Blicke seitens Marc.

Zu späterer Stunde gesellten sich Jan, Luke und Freundin sowie Marina und Martin dazu. Ich spielte mit Flauch eine Runde Diablo II. Jeder der mal D2 gespielt hat, kennt das Phänomen: Man muss den nächsten Level erreichen. Somit verzockte ich mehr als 4 Stunden, ohne irgend etwas von der Außenwelt mitzubekommen. Gegen Mitternacht war es dann an der Zeit, mit dem Spielen aufzuhören. Mich erwartete ein betrunkener Timo und ein betrunkener Lippe. Um meine Alkohol-Stat ein bissel zu skillen, genehmigte ich mir mit Jens eine Runde durch die Bar. Dennis fuhr uns dann irgendwann um halb vier nach Wolfsburg.

Sonntag wachte ich mit einem extremen Kater auf. Nach einem Liter Kakao und einer kalten Dusche kam ich aber wieder halbwegs klar. Dennis holte mich gegen 13 Uhr ab und so zockten wir den Nachmittag weiter. Am Nachmittag wurde gegrillt, abends dann Pizza bestellt. Gegen 20 Uhr machte ich mich mit einem vollkommen betrunkenen Timo und Dennis, sowie Julian und Jens auf in Richtung Bank. Wir hatten im Laufe des Tages zahlreiche Auto-Visitenkarten auf Marcs Windschutzscheibe platziert, so dass wir ein wenig Abstand vom Geschehen brauchten. Auf dem Rückweg zeichnete ich mit Kreide prägnante Wörter der LAN auf die Straße. Sehr old-school.

Vom Sonntag Abend gibt es relativ wenig Interessantes zu berichten, außer das Timo total betrunken gewesen ist. Außerdem machten sich die meisten schon relativ früh auf in die Heia. Ich trat gegen halb drei den Heimweg zu meinen Eltern an.

Pfingsmontag schlief ich lange aus, latschte dann wieder zurück zum Ort des Geschehens und powerte meinen D2-Character auf Level 39 hoch. Es folgten einige Runden TF2 auf Custom Maps und gegen 17 Uhr war dann auch Schicht im Schacht.

Fazit: War wieder herrlich. Die letzten beiden LANs hatte ich nur als Besucher in Erinnerung und diesmal konnte ich wieder ausgiebig zocken. Schön schön! Wetter war gut, Leute war gut drauf – also perfekt.

Erinnerungswert:

  • D2 inkl. Expansion Set von Level 0 bis Level 39 durchgezockt.
  • Festgestellt, dass Lederjacke im Restaurant den Kellner irritiert
  • Timo war dauer-betrunken
  • “Genifitiv!”
  • “Ist der Server aufen?” – hat sich endlich durchgesetzt
  • L4D mit mehr als 8 Leuten im Versus-Mode gedaddelt.
  • Marcs Smart ist schlecht verarbeitet
  • “Timo hat kein Skill auf Essen!”
  • “Ich hab Spaß.”
  • M-Flation
  • Martin mag Metaxa

Teilnehmer:

  • Lippe / “Dirty Harry mit Cola ist total lecker!” – Vollzeit
  • Martin / “Die macht xyz Schaden!” – Teilzeit
  • Flauch aka Bastian / Kann auch trinken, wenn man ihn nur lässt. – Vollzeit
  • Flo / Vergisst gerne mal, wo er irgend etwas hingelegt hat – Vollzeit
  • Marc / “Geht von dem Auto weg!” – Vollzeit
  • Timo / “Ich hab Spaß” – Vollzeit, die ganze Zeit
  • Julian / Der Mann der rummuselt – Vollzeit
  • Jens / “Ach, dann trinke ich einen mit” – Vollzeit
  • Dennis / “Oh Gott bin ich betrunken” – Vollzeit
  • Tino / Hab irgendwie kein Statement in Erinnerung – Teilzeit
  • Gäste am Samstag: Luke, Jenny, Jan, Marina

Arbeiten über Ostern

Die cth LAN #17 habe ich gestern um 18 Uhr erfolgreich hinter mich gebracht – ich versuche in den nächsten Tagen noch eine Review dazu zu schreiben.

Heute saß ich den Nachmittag über an unserem Firmennetzwerk und habe Multipath und Bonding gebenchmarkt. Die überarbeiteten Ergebnisse lassen sich in meinem zugehörigen Blogeintrag finden.

Review cth Con 16 X-Mas

So, die letzte Netzwerkparty für dieses Jahr liegt hinter uns. Viel zu berichten gibt es aber nicht wirklich. Durch das doch sehr kalte Wetter kamen wir leider nicht zu solchen genialen Aktionen, wie beispielsweise Para-Para-Basketball 😉
Dafür wurde bei dieser LAN weitaus mehr gezockt als bei den letzten Parties. Ob das positiv oder negativ zu werten ist, bleibt jedem selbst überlassen.
Gedaddelt wurde dieses Mal neben Q3A und ETQW auch wieder CS (Marcel und Alex bestanden darauf) und L4D. Letzteres hat uns allen sehr viel Freude bereitet 🙂
Freitag Abend ging es um 20 Uhr los, nach dem Aufbau ging es zu Burger King und von da aus dann zu Real – wo wir aber eindeutig zu viel Alkohol einkauften. Ich glaube, wir haben noch nicht mal die Hälfte von dem getrunken, was wir bei Real gekauft hatten.
Es ging mit dem Zocken wirklich erst am Samstag gegen 1 Uhr nachts los. Vorher wurde viel geschnackt und getrunken. Ich machte mich um 6 Uhr in der Früh’ auf den Weg zu meinen Eltern und war gegen Mittag wieder am Start.
Samstag gab es am Nachmittag in einer völlig planlosen Aktion Gyros aus dem Real, abends wurde Pizza bei GyroMaxx bestellt.
Wir daddelten bis um 5 Uhr morgens, dann fuhr Dennis mich wieder zu meinen Eltern, wo ich auch bis um 13 Uhr schlief. Sonntag zockten wir noch bis 17 Uhr und dann ging es nach Hause.

Fazit: Mir fällt es etwas schwer, ein vernünftiges Fazit von dieser LAN zu ziehen. Ich war sicherlich die Tage über nicht allerbester Stimmung und aus diesem Grund fand ich die LANs im Sommer auch besser. Was auf jeden Fall klasse war, war die Tatsache, dass wir mit den ganzen Jungs wieder gemeinsam LAN gemacht haben. In der Konstellation war das vor 5 oder 6 Jahren das letzte Mal der Fall – allerdings auch nicht in solch einem großen Rahmen.

Erinnerungswert:

  • “Mir doch egal”
  • “Julian, lass dich nicht so hängen!”
  • “Pass mal auf das Licht auf, wenn ich den Heizipilz anmache”
  • “Der hat doch an!”
  • “Weißt du noch, damals…”

Teilnehmer:

  • Julian (Vollzeit) – der Mann, der gerne rumnörgelt 😉
  • Flo (Vollzeit) – Schlafentzug³
  • Rathi (Teilzeit) – “Und dann hab ich da eine kennengelernt…”
  • Luke (Vollzeit) – “Smoker, mich hat ein Smoker erwischt!”
  • Lippe (Vollzeit) – “Ein Whiskey noch!”
  • Marc (Vollzeit) – von dem hab’ ich die LAN über relativ wenig gehört
  • Jens (Vollzeit) – The man who has a rocket launcher
  • Tino (Vollzeit) – Er hat eine Freundin.
  • Dennis (Teilzeit, Samstag) – “Ich rauche nur, wenn ich betrunken oder gefrustet bin”
  • Patty (Teilzeit, Freitag) – Diesmal ohne Absturz
  • Alex (Vollzeit) – “Nur eine Runde CS!”
  • Martin (Vollzeit) – Trigonometry-Wars-Man
  • Marcel (Vollzeit) – “Herr Kommandant!”
  • Timo (Vollzeit) – “Kaffee!?”
  • Meine Wenigkeit (Vollzeit) – “Mir doch egal”

In eigener Sache: Nochmal ein Sorry, an die, an denen ich meinen Frust/Stress/Schlechte Laune ausgelassen habe – besonders Flo und Julian. Nehmt’s bitte nicht persönlich.

Review cth Re-United Convention 01 / Para-Para-Basketball

Die CTH Re-United Convetion 01 / LAN Nr 14 ist heute nach vier Tagen zu Ende gegangen.
Bis Mittwoch Abend wusste ich noch nicht wirklich, ob ich wegen meiner Sommergrippe überhaupt teilnehmen konnte. Glücklicherweise hatte ich Donnerstag Morgen nur ganz leichte Kopfschmerzen und nach einer Aspirin Complex waren die auch weg. So begann mein Tag, ich stand gegen 11 Uhr auf, machte noch ein paar Spiegeleier, räumte die Wohnung auf und fuhr gegen 14 Uhr in die Firma um Verstärker und E-Gitarre abzuholen. Diese lieferte ich mit meiner Akustik-Gitarre danach bei meinen Eltern ab. Lippe war nämlich noch nicht da gewesen – Flos und mein Computer passten mit den Musik-Utensilien einfach nicht in eine Autofuhre.
Pünktlich um viertel nach vier packte ich Computer, Zubehör und Schlafsachen ein und fuhr rüber zu Flo, bei dem ich dann Punkt halb war.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder zurück nach Flechtorf. Diesmal war Lippe da und wir konnten unsere Sachen direkt aufbauen. Marci, Timo und Timo-Marc sowie Jens und Tino folgten einige Minuten später. Zuerst wurde ET:QW und Team Fortress 2 gedaddelt, dann machte sich alsbald Hunger breit. Deshalb fuhren wir ‘rüber zu Burger King und speisten dort. Am späteren Abend kam Julian -besser bekannt als der Brain-Bug oder Dr. Bazillus- vom Zivildienst zu uns und zockte fleißig mit. Die ersten Runden gegen Medium-Bots bei ET:QW verloren wir übrigens gnadenlos. Wir hatten ein mieses bzw. gar kein Teamspiel. Während der Raucherpause spielten wir draußen Basketball. War klasse, dass Flo den Ball mitgebracht hat.
Um halb vier morgens kurvte ich zurück nach Wolfsburg, da ich durch meine Grippe lieber noch eine Nacht in meinem Bett verbringen wollte.

Freitag konnte ich deshalb schön geduscht, gut gefrühstückt und ausgeschlafen um Punkt 12 Uhr wieder in Flechtorf aufkreuzen. Jens kam gegen 14 Uhr von der Arbeit und brachte dankenswerterweise noch Döner mit. Bis um 17 Uhr wurde dann ET:QW gezockt, um 17 Uhr fuhren wir zu Real um für den Abend einzukaufen. Ich erntete von einigen Kunden sehr böse Blicke, nachdem ich einen Apfel quer durch den Hauptgang in unseren Einkaufswagen geworfen hatte – aber nicht traf. Auch die Kassiererin war etwas perplex, als sie den leicht zerstörten Apfel abrechnen musste. Egal, der schmeckte trotzdem noch.
Nach dem Einkaufen lief ich mit Tino noch zur Bank. Wegen des genialen Wetters schlug ich vor, noch zum Teich zu laufen. Ich erzählte dem Affen-Junge derweilen ein paar Anekdoten aus meiner Kindheit 🙂
Wieder bei der LAN angekommen, spielten Marci und ich Basketball. Diesmal allerdings im Sitzen, woraus dann im Laufe des Abends Para-Para-Basketball wurde. Um 19 Uhr trafen unsere Frauen und meine Schwester ein, es wurden schön Hamburger gegrillt und das ein oder andere Bier gezischt. Ich musste vorher allerdings das Zelt aufbauen, da ich Freitag und Samstag bei Lippe pennen wollte.
Die Gesprächsthemen an dem Abend waren sehr skurril: Symmetrien in der Natur, der Mensch als Erfinder der Symmetrie, der Urpsrung von Cumuluswolken und und und… Vor Mitternacht ging es für die Mädels nach Hause, ich legte mit Flo noch ein kurzes Gitarren-“Duett” hin (Metallica – Nothing Else Matters) und schließlich zockten wir bis um halb vier ET:QW, diesmal als Strogg. Patty schaute den lieben langen Abend Dr. House und fuhr irgendwann am frühen Morgen nach Hause.

Samstag um 10.30 Uhr stand ich nach 6 oder 7 Stunden Schlaf auf und fuhr kurz zu meinen Eltern um dort zu duschen. Wieder zurück dokumentierte ich ausführlich die Analen und es wurde wieder mal ET:QW gezockt. Langsam merkte man, dass das Spielprinzip von allen verstanden wurde 😉 Ich spielte für lange Zeit den Sanitäter, wechselte gegen Nachmittag aber zum Feldagent.
Dr. Bazillus -Julian- erschien gegen 16 Uhr, mit dem festen Plan, sich “heute Abend ordentlich abzuschießen”. Hendrik erschien eine Stunde später. Im Anschluss wechselten wir zwischen ET:QW und Para-Para-Basketball (“Florian!!!”). ET:QW war zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach am spaßigsten. Wir waren zehn Personen (Lippe, Marci, Tino, Hendrik, Julian, Timo, Timo-Marc, ich, Jens und Flo), das Team-Play war gut und die ausgewählten Klassen waren sehr gut ausgeglichen. Da machte das Spielen gegen zwölf Bots richtig Spaß 😉

Nach einigen Runden Unreal Tournament 3 ging es um 21 Uhr wieder zu Real. Mit Flo im Korb schob ich den Einkaufswagen durch den ganzen Markt. Wundersamerweise beschwerte sich keiner der Mitarbeiter. Entweder sehen die das öfter oder aber ihnen waren die 10 (bzw. acht) ungeduschten Personen suspekt (allen voran Tino). Nachdem ich bezahlt hatte, machte mich Lippe auf eine gemeinsame alte Bekannte aufmerksam, die ebenfalls gerade einkaufen wollte. Sumo-Ringen findet in Wolfsburg immer mehr Anhänger…
Auf der Rückfahrt erlebten wir noch eine ziemlich abgefahrene Situation mit einem -ich glaube spanischen- LKW, der bei orangener Ampel in die Eisen ging und über die halbe Kreuzung rutschte.
Als alles ausgeladen wurde, setzen wir uns zusammen an die Bierzeltgarnitur und tranken innerhalb einer halben bis 3/4h eine Flasche Whiskey, eine Flasche Tequilla, einige Bier und sehr viele kleine Feiglinge. Julian bekam immer doppelte Tequilla eingeschenkt, so dass das darauf folgende Para-Para-Basketball zwischen Lippe, Julian und mir (VIP Timo) mit einem 4:0:5 ausging.
Flo und ich setzten uns dann für eine halbe Stunde zusammen und machten Musik … äh… Punk-Rock 😉 war cool, Resultat ist, dass ich heute ziemlich heiser bin. Nach dem Duett stellte ich fest, dass Julian -voll wie Kübel- das Bad blockierte. Nach einem von mir unterbreiteten Angebot (“Julian, möchtest du vielleicht Salzwasser trinken?” – “Tjoa.”) entledigte sich der Muselmane seines Mageninhalts und pennte danach direkt vor der Tür ein. Die restlichen Leute machten sich eine halbe Stunde den Spaß, Julian zu dekorieren. War ziemlich lustig 😉
Als ich gegen Flo in Q3A gegen 50:10 gewann, machte ich mich um kurz vor fünf auf ins Zelt und pennte bis Sonntag um kurz nach halb elf.
Sonntag daddelten wir noch einige Runden ET:QW und gegen 14 Uhr war dann Aufbruchsstimmung. Mir hatte das dann auch gereicht 🙂

Fazit: Meine anfänglichen Befürchtungen, dass meine doch recht hohen Erwartungen an die LAN nicht eintrafen, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Wieder einmal hat alles gepasst: Eine tolle Party-Truppe, extrem viel gedaddelt, total geniales Wetter, Hancock!, viel gelacht… wann ist die nächste LAN? 😉

Erinnerungswert:

  • “Ball”
  • “Ich komm’ nich’ ‘ran.”
  • “Flo! Hol mal Ball.”
  • “Jetzt aber Raucherpause!”
  • “Nur noch eine Runde…”
  • “Hancock!”
  • “Pappteller”
  • “Tino, für jedes Mal pfeifen zahlst du 50 Cent”
  • “Das Thermometer funktioniert nicht. Hier funktioniert überhaupt kein Thermometer.”
  • “Para-Para”

Teilnehmer:

  • Lippe / Pornograf – Vollzeit
  • Marci / Marc-Marc – Vollzeit
  • Tino / Affenjunge, Der Mann mit den Fett-Haaren – Vollzeit
  • Patty / Dr. House – Halbzeit (Do + Fr)
  • Hendrik / Henne – Halbzeit (Sa)
  • Julian / Muselmane, Dr. Bazillus, Brain-Bug, Bugzilla – Halbtags
  • Timo / Timo-Timo – Vollzeit
  • Marc / Timo-Marc – Vollzeit
  • ich / … – Vollzeit
  • Jens / Der Mann, der gerne von mir überfahren wird – fast Vollzeit
  • Florian / Flo! – Vollzeit
  • “Energie!”

Spielregeln Para-Para-Basketball

  • Zu spielen ab 1.0 Promille
  • Ziel des Spiels in Kurzfassung: 5 Körbe sitzend im nicht-nüchternen Zustand aus der 3er-Basketballzone zu werfen
  • alle Spieler sitzen im Schneidersitz ca. 5m vom Basketballkorb entfernt auf dem Boden
  • Gespielt wird bis fünf Punkte, jeder Korb bedeutet ein Punkt
  • Sobald der Ball geworfen wurde, muss er an den Spieler weitergegeben werden
  • Rollt der Ball *nicht* zu den Spielern zurück, muss dieser von dem Spieler wiederbesorgt werden, der ihn so eben geworfen hat. Beim Zurückholen darf man *nicht* laufen und *nicht* mehr als ein Bein zur Fortbewegung benutzen. Die Maximalhöhe der Person darf während der Bewegung nicht mehr als 1m betragen.
  • Wird der Ball innerhalb von 15 Sekunden nicht zurückgeholt, muss der Spieler eine Runde aussetzen
  • Setzt ein Spieler 3 Runden hintereinander aus, bekommen alle anderen Spieler automatisch einen Punkt
  • Die Spieler, die nach einer Runde zuerst 5 Punkte haben, gewinnen. Ist es mehr als ein Spieler gibt es halt mehrere Erstplatzierte.
  • Optionale Spielregel: Nach jedem Korb müssen alle anderen Spieler einen Kurzen trinken
  • Optionale Spielregel: Der VIP darf bestimmen, wer den Ball zu holen hat

Review cth Revival LAN (Con 13)

Nachdem ich vorhin erst einmal zwei Stunden auf dem Sofa geschlafen habe, folgt nun die Review der “::[CTH]:: Revival LAN”. Mittlerweile müsste das die 13. CTH-Convention gewesen sein. Mein Gedächtnis ist da nicht mehr ganz auf der Höhe.

Los ging es am Samstag um 14.30 Uhr. Julian holte mich mit seinem Golf vor meiner Wohnung ab, danach fuhren wir ‘rüber zu Flo und packten seine Sachen ein. Meiner langjährigen Netzwerkparty-Logistik-Erfahrung ist es auch zu verdanken, dass wirklich alles in das Auto reinpasste. Julian hatte nämlich kreuz und quer gestapelt 😉

Pünktlich wie die Maurer erschienen wir um 15 Uhr in Flechtorf bei Philipp. Marci war bereits da und so ging der Aufbau recht flugs von statten. Äußerst Old-School war unser Netzwerk: Der 10/100 MBit 8-Port-Switch den der Clan vor knapp 7 Jahren gekauft hatte, tut auch heute noch seinen Dienst. Auch sind die Netzwerkkabel die selben geblieben. Neu hinzugekommen ist ein Siemens Access Point für WLAN + DHCP.

Nachdem die Kabel soweit verlegt waren, ärgerte ich mich das erste Mal über meinen Rechner: Die Grafikkarte war locker und zeigte kein Bild, nach Beheben des Problems blieb Windows nach der Anmeldung hängen. Mir fiel eine Minute später ein, dass ja die NFS-Dienste installiert waren und vermutlich -dank aktiviertem Netzwerk- versuchten, meine NFS-Laufwerke wieder herzustellen. Ich zog das Netzwerkkabel, startete neu, stoppte den NFS-Dienst und lief die Anmeldung auch wieder normal durch – auch mit Netzwerkkabel.

Eine halbe Stunde später ging es erst einmal zu Burger King nach Wendhausen. Zwischnestopp war bei Marci, der noch seine USB-Festplatte holen musste. Als wir bei BK fertig gegessen hatten und den Laden verließen, standen direkt vor dem Eingang zwei riesengroße Pferde und verrichteten gerade ihr Geschäft. Eine der Reiterinnen war bereits damit beschäftigt, die Pferdeäpfel aufzusammeln. Leider hatten wir keine Digi-Cam mit – das war nämlich ein Bild für die Götter.

Über die A39 ging es zurück in den Heinekamp, wo wir bei Real einkauften und uns über Julians Parkverhalten beschwerten 😉

Gegen halb fünf / fünf waren wir schließlich wieder bei Philipp, wo kurze Zeit später auch Lars eintraf. Zuerst wurde Enemy Territory:Quakewars ausprobiert, danach folgte Team Fortress 2. ET:QW lief bei mir fast gar nicht. Ein 2000er XP und eine 9800 Pro sind nicht unbedingt für solche Spiele ausreichend. TF2 war hingegen halbwegs (!) spielbar.

Gegen sieben erschienen Torben und Timo, die noch beim Vfl gewesen waren. Der Vfl siegte gegen Stuttgart mit 4:0 – das aber nur am Rande.

Der Abend war geprägt mit einigen Runden Q3A, wo ich dominierte. Gegen halb zehn bestellte Lars bei Smileys Pizza – eine langjährige Tradition wurde damit gebrochen: es war die erste LAN, wo nicht ich die Pizza bestellen musste 🙂
Eine gute 3/4h später kam der Pizza-Mann dann auch an, allerdings war der Guteste etwas neben der Spur. Er sprach Philipp mit “Ach und du bist der Pornograf?” an. Es könnte auch ein Porno-Graf oder Porno-Graph gewesen sein…
Wir zockten bis halb vier weiter und ich machte mich dann zu Guß auf den Weg zu meinen Eltern.

Sontag stand ich um kurz nach neun auf, duschte und frühstückte bei meinen Eltern und machte mich auf den Weg zu Philipp. Dort angekommen lag Julian schnarchend in seinem Wagen, bis auf Timo waren alle am Pennen. Gut, dass ich Energie (“Energie!”) mit hatte und dementsprechend schnell wieder fit war. So nebenbei: Ich habe am kompletten Wochenende 2 1/2 Liter Energie-Drink getrunken. Call me Road-Runner.

Gegen 11.00 Uhr ging es langsam aber sicher wieder mit Zocken los. Lars war bereits in der Nacht oder am Morgen gefahren und so zockten wir zu 7. War aber kein Problem.
Gegen Mittag wurde der Grill angeschmissen, ich kämpfte mit dem Verzehr eines äußerst ekligen Fleisch-Gemüse-Spießes und wurde bald darauf von Pattys Anwesenheit überrascht.

Am späteren Nachmittag hatte ich vom Zocken mehr als genug und verkrümelte mich mit dem Party-Teppich (TM), Tabak und meiner Gitarre in den Garten. Meine holden Klänge zogen Philipp, Flo und Timo an, die sich lethargisch dazu gesellten und mir beim Spielen zu hörten. Ich war erstaunt, dass sich keiner über mein Gedudel beschwerte.

Im Laufe des Abends wurde lange Zeit Team Fortress 2 gespielt. Es folgte das nächtliche Grillen den Abschluss machte schließlich Guitar-Hero, welches wir knapp zwei Stunden spielten. Ich saß derweilen mit Flo draußen und wir sangen zur Gitarre 😉

Der Rest ist unspektakulär: Um halb fünf war ich wieder bei meinen Eltern, stand um 10 Uhr auf und war um 11 bei Lippe, wo dann in chilliger Runde abgebaut wurde.

Fazit: “Energie!” sag ich da nur. War eine super Moped-LAN. Das letzte Mal war im Ruderclub als Organisator auf einer LAN. Im privaten Freundeskreis ist es mindestens schon drei Jahre her. In dem Sinne war die Netzwerkparty eigentlich keine Netzwerkparty, da der Anteil zwischen “Vor dem Rechner sitzen und zocken” und “Draußen irgendwas anderes machen (rauchen, trinken, Gitarre spielen, essen)” ziemlich ausgeglichen war. Fand ich persönlich klasse.
Auch schön war, dass man wieder mit den üblichen Verdächtigen zockte (Patty, Torben, Marci, Philipp, Timo) und auch neue Gesichter dazu stießen (Julian, Flo, Lars).

Letzendlich kann ich mich bei allen Mitstreitern nur bedanken, besonders natürlich bei Philipp, der das ganze Spektakel überhaupt möglich gemacht hat.
Ich hoffe, wir können demnächst mal wieder solch eine LAN starten. War perfektes Timing: Wetter, Leute, Zeit, Spiele…
Bei Ebay wäre das jetzt ein “Gerne wieder” 😉