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Upgrade von ckl-embedded auf Ubuntu 8.10

Heute Nachmittag habe ich mein Embedded-Board auf Ubuntu 8.10 geupgradet. Während des Ladens des Kernels 2.6.27-9 bekam ich aber die Fehlermeldung Gave up waiting for root device. Danach wurde eine Busybox gestartet. Wenn ich in der Busybox wiederum “exit” eingab, wurde Ubuntu 8.10 ganz normal gestartet.
Das Problem hängt mit meiner CF-Karte zusammen. Sie braucht zu lange, um vernünftig vom Kernel angesprochen zu werden. Deshalb muss als Kernel-Parameter rootdelay=180 eingetragen werden. Alle anderen Werte waren für das Geode-Board zu niedrig.
Nun läuft bei mir das Board mit DMA-33 für die IDE-Disk und PIO für die CF-Karte. Sehr erfreulich.

An Weihnachtsmann: Wünsche mir ein Intel Atom-Board mit…

… DVI-Ausgang (hat der Shuttle X27, Asus EEE Box und das MI800), PCI/PCI Express-Schnittstelle (hat der Shuttle X27 und die Asus EEE Box nicht, MI800 schon), passiv gekühlt (sind weder X27, Asus EEE Box noch MI800 – dafür aber ein Board von ECS) und mit einem 12V-Netzteil (hat nur das MI800) – der Preis darf dafür nicht über 80€ liegen (MI800 kostet über 250€ exkl. MwSt.).

Also, falls wer ein Intel Atom-Board mit 1.6 GHz, PCI(x)-Schnittstelle, DVI-Ausgang für bis zu 80€ findet: Bitte melden!

Linuxinstallation auf dem LE-363

So, heute Abend bin ich endlich dazu gekommen, mich an das schöne Embedded-Board LE-363 zu machen.
Die Installation von Ubuntu gestaltete sich relativ schwierig. Das mitgelieferte IDE-Kabel hatte zwei schmale Connectoren (für 2,5 Zoll-Geräte) und einen Connector für 3,5 Zoll-Geräte.
Ich wollte eigentlich Ubuntu von CD installieren, das klappte aber nicht. Problem war, dass ich für das Board eine 160 GB 3,5″ HDD gekauft hatte, mein CD-Rom-Laufwerk ebenfalls 3,5″ ist und ich keine IDE-Adapterkabel hatte.

Ich also mich für Netboot mit Hilfe von TFTP entschieden. Laut Internet sollte ich mein Notebook im DD-WRT als TFTP-Server im DHCP-Dienst einrichten können (http://www.dd-wrt.com/phpBB2/viewtopic.php?t=4662&highlight=pxe).
Das klappte aber hinten und vorne nicht und ich hatte auch kein Nerv, den Fehler zu beheben.
Also installiere ich dhcpd3 und tftpd-hdp auf meinem Notebook, schaltete im Router den DHCP-Server ab und kopierte von der Ubuntu 7.04-CD (Server) das Verzeichnis netboot auf die Festplatte.
Das Board konnte sich schließlich die Daten über TFTP saugen. Leider funktionierte die Erkennung der Festplatte und der CF-Karte nicht (Fehlermeldung “Es wurden keine Kernel Module gefunden”). In der 7.04er sind die ide-core Module nicht implementiert und somit konnte Linux die beiden Geräte nicht ansprechen.

Ich zog aus dem Internet das aktuelle netboot.tar.gz (http://archive.ubuntu.com/ubuntu/dists/feisty/main/installer-i386/current/images/netboot/netboot.tar.gz) und damit lief die Festplattenerkennung endlich.
Die CF-Karte habe ich als /boot eingerichtet, die Festplatte als / und /swap.
Momentan läuft die Installation der Pakete – morgen gibt es einen weiteren Zwischenstand von diesem ziemlich coolen Board 😉

Update 2010-02-24: In der Firma wollten wir das Board als Nagios-Server aufsetzen. Das Problem der fehlenden IDE-Treiber existiert auch in der aktuellen Ubuntu-Version 9.10. Ich habe deshalb von http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu/dists/feisty/main/installer-i386/current/images/netboot/netboot.tar.gz mir die netboot.tar.gz geschnappt, mit Tftpd32 unter Windows XP einen BOOTP-/DHCP-Server aufgesetzt (Windows 7 funktioniert nicht!) und dann das Board darüber per PXE installiert. Bei der Ubuntu-Installation muss als manueller Spiegelserver old-releases.ubuntu.com eingetragen werden.