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Open Tabs: Awesome CV, uxdesign.cc & Mobile Patterns, re:Work, d3.compose, cloudcraft.co, SqlPad

In the last week the following links stayed longer open in my browser tabs:

Awesome CV

If you are searching for a LaTeX template for your resume you should definitely take a look at Awesome CV. I will probably use the template in one of my projects.

uxdesign.cc and Mobile Patterns

As I already mentioned from time to time I am a lousy user interface designer. Nevertheless I am interested in UI and UX. uxdesign.cc has a ton of resources for user experience designers like tools, links and methods for concepting and planning interaction design.

Mobile Patterns is a platform for sharing screenshots of mobile applications. This site is awesome because you get a good insight how to create responsive web applications which are easy to use.

re:Work

re:Work describes steps to improve processes at your workplace.

Responsive d3.js charts with d3.compose

D3.js is awesome for creating interactive charts of every type. With d3.compose you can easily create responsive D3.js-based charts.

What I tell all new programmers

I noticed the blog post What I tell all new programmers on HN in the last week. I liked the content and linked the blog post in our internal wiki for apprenticeships.

README Driven Development

README Driven Development (RDD) means that you write the Readme.md before you start programming. The idea is not new but has been working for me since years, too. I use it for my personal projects in combination with something I like to call Sketched Driven Development (just kidding!): Sketching the entity relationships and workflows with my own simple form of UML.

Perceptual testing with VisualReview

Perceptual testing simply means comparing application screenshots of the baseline (= production environment) with screenshots of your staging environment. The screenshots can be captured with tools like Selenium or PhantomJS. Thoughtworks provides a good overview what perceptual testing means. Beneath the tools DPXDT, Viff and Pix-Diff mentioned in Thoughtwork’s blog post, the open source tool Visual Review from Xebia is worth a look.

cloudcraft.co – Visualize your cloud architecture like a pro

I don’t know how often I sweared about Microsoft Visio and other tools for modelling infrastructures. Cloudcraft.co could be a game changer in the long term. At the moment it “only” supports the visualization of AWS-based infrastructure but there is potential to use it for other infrastructures as well.

SqlPad

The Node.js based application SqlPad allows you to execute SQL queries on different DBMS’ like MySQL, PostgreSQL and Microsoft SQL Server and visualize the returned result set with different charts. The queries can be saved for later execution. The application is ideal for simple dashboards based upon different datasources.

Jahresrückblick 2011

Das Jahr 2011 geht dem Ende entgegen. Für mich ist das gut und andererseits auch nicht so gut.

Gut ist, dass der Prüfungsstress des Studiums in genau drei Wochen vorbei ist. Dann schreibe ich die beiden letzten schwierigen Klausuren. Es folgen noch eine Banane-Klausur, eine Projektarbeit und die Bachelorarbeit.
Nicht so gut ist, dass ich ab nächstem Jahr wieder regelmäßiger zur Arbeit gehen kann/darf/muss.

2011 begann für mich mit einer kompletten Umstellung: Mein Plan war bereits Mitte/Ende 2010, dass ich in 2011 mich komplett auf das Studium und ein paar private Projekte konzentrieren wollte. Somit wurde mein Arbeitsvertrag geändert und ich sollte 2011 nur noch ca. 10h/Woche im Büro arbeiten. Theoretisch.
Ebenfalls Ende 2010 suchten meine Freundin und ich eine gemeinsame Wohnung. Nach erfolgloser Suche und der Feststellung, dass es in der Stadt keine passable Wohnung für uns zwei gibt, mieteten wir einfach zu Januar eine zweite Wohnung in dem Haus, in dem ich bereits wohnte. Geniale 110qm Wohnfläche waren nun unser eigen. Ich hatte einen eigenen, riesengroßen Arbeitsraum – meine Freundin ein eigenes Ankleidezimmer.

Während wir also im Januar zusammenzogen, musste ich mich voll in Mathematik 2 reinknien. Stressig, da ich keine Ahnung von der Materie hatte und mir auch die Lust fehlte. Nebenbei musste ich mit meinen Azubis die Abschlussprojekte ihrer Ausbildung durchsprechen und Testklausuren korrigieren.

Mitte Februar hatte ich langsam den Verdacht, bei Mathe durchzusteigen. Was nicht zuletzt an der Art und Weise meines Lernprozesses lag: Jeden Tag die selben Aufgaben rechnen, so dass sich die Vorgehensweisen ins Hirn einbrannten. Hallo Gauss!
Beim Ausbildersprechtag meiner Azubis redeten wir über eine Art Forum für Auszubildende, die sich einmal pro Monat/Blockunterricht verschiedene externe Dozenten anhören können. Die Idee ist immer noch in meinem Kopf – leider konnte ich das in den darauffolgenden Monaten nicht weiter angehen.
Auf der Arbeit beschäftigte ich mit Netzwerkthemen, fixte ein par Bugs in ZABOS und lernte Mathe.

Der März kam und mir ging der Hintern ordentlich auf Grundeis. Die erste Matheprüfung des Jahres war für das Ende des Monats angesetzt. Ich lernte jeden Tag mindestens 6h. Die Prüfung selbst lief dann äußerst gut. Meine Vorbereitungen waren super und zahlten sich aus. Zwischen März und April arbeitete ich nebenbei noch an Nostradamus und stellte fest, dass die Kombination JPA (EclipseLink)/AspectJ/Spring/Maven außerordentlich suckte. Die Entwicklung machte aufgrund der langen Ladezeiten und anderweitiger Fehler keinen Spaß. Ich legte das Projekt erstmal ad acta.

Das erste Vorstellungsgespräch für einen neuen Azubi hatten wir dann im April. Lief gut. Den wollten wir haben und wir bekamen ihn schließlich auch. Nebenbei lernte ich für Mathematik 3. Auf meinem privaten Balkon, da das Wetter bereits Anfang April enorm gut gewesen ist.
Ende April hatte ich bereits eine knusprige Hautfarbe.
Direkt nach Ostern hörte ich mit dem Rauchen auf. Von heute auf morgen und freiwillig. Erste Veränderungen konnte ich bereits 4 Wochen später beim Schwimmtraining deutlich bemerken.

Im Mai schrieb ich dann Mathmatik 3. Lief ebenfalls gut. Ich rauchte dann zwar zur Netzwerkparty Anfang Juni noch eine Kippe, schmiss sie dann aber nach der Hälfte weg.

Dann kam das wohl einschneidenste Ereignis des Jahres: Jürgen – Geschäftsführer und Freund – verstarb plötzlich. Ich war unheimlich geschockt und hatte Probleme, meine Vorbereitungen zu Mathematik 4 (Statistik) und IT-Recht zu erledigen.
Direkt nach dem Prüfungstermin am 1. Juli fuhr ich wieder zurück nach Wolfsburg, nur um dann am nächsten Tag mit meiner Liebsten zur Hochzeitsfeier ihrer Mutter nach Frankfurt zu fahren. War eine sehr lustige Party, bei der ich kuriose Geschichten hörte.

Ein paar Tage später hatten wir dann Vorstellungsgesprächsmarathon. Einer der Bewerber auf eine feste Stelle fiel dabei besonders negativ durch seine unkonventionellen Antworten auf. Wenn er denn mal antwortete.
Zwei der Bewerber auf eine Ausbildungsstelle kamen bei uns hingegen besonders gut an. Nach einigen Gesprächen einigten wir uns darauf, dass wir in diesem Jahr gleich 3 Auszubildende (1 Anwendungsentwickler, 2 Systemintegratoren) einstellen wollten. Eine Entscheidung, die ich nicht bereue.

Der Juli war vom Wetter her nicht so gut, wie die zwei Monate zuvor. Ich bereitete mich auf meine weitere Klausuren Ende September vor, machte ein paar Tage Urlaub auf dem Balkon, spielte viel Gitarre, las einige Bücher. Mit der Freundin ging es für drei Tage zur Saltherme Lüneburg. Inklusive Sauna und Massagen. Die Salzmassage war grandios.

Es folgte der August. Eigentlich hatte ich geplant, dass ich die ersten paar Tagen mit unseren neuen Azubis verbrachte und nebenbei ein bißchen studierte. Stattdessen musste ich mehr oder weniger von heute auf morgen die Entwicklung in einem unserer Projekte übernehmen. Der Zeitdruck war ziemlich mörderisch. Meine angepeilten 10h/Woche im Büro konnte ich vergessen. Ebenso die letzten halbwegs sonnigen Tage.
Meine Planung war mehr oder weniger: 4h/Tag für Projekt, 2h/Tag Azubis, 4h/Tag Studium. Freizeit ade.

Im September ging es dann mit der Ruderregatta weiter. Wegen Personalmangels und technischer Probleme war für mich sowohl die Vorbereitung als auch die der Ablauf Stress. Nebenbei lernte ich natürlich. Die Prüfungen liefen dabei halbwegs gut. Wenigstens konnte ich auf der Netzwerkparty direkt Anfang Oktober ausspannen. War lustig, da die neuen Azubis ebenfalls dabei waren.

Beim Zahnarzttermin Mitte Oktober wurde mir dann geraten, alle Weisheitszähne herauszunehmen.
Ein Tag später war Brenntag in Flechtorf. Chilliger Abend. Ich war völlig völlig entspannt – irgendwas war aber im Busch. Leider lag ich da mit meiner Vermutung richtig.
Der Termin beim Kieferchirguen in der darauf folgenden Woche machte mir Mut: Einfach mal alle Weisheitszähne bei Vollnarkose im Dezember entfernen lassen.

Die Abnahme des Projekts im November lief gut. Kunde glücklich, Team glücklich. Alles gut.
Ich motivierte mich und begann Nostradamus von Java auf PHP umzustellen. Innerhalb von zwei Wochen mit PHP mehr geschafft, als mit Java in 1 1/2 Jahren. Scary.
Es folgte ein paar Telefonate und Treffen mit unterschiedlichen Xing-Kontakten, die allsamt sehr interessant gewesen sind. Meine Prüfungen Ende November liefen hingegen schlecht. Motivation auf dem Nullpunkt, kalte Jahreszeit, eine Woche bis zur Weisheitszahn-OP und ein paar Tage zuvor erfahren, dass ich am Fuß operiert werden muss.

Die Weisheitszahn-OP zum 2. Dezember war ok. Nicht okay waren die zwei Wochen danach. Die miesesten Schmerzen, die ich bis dato hatte. Und ich bin häufig vom Baum gefallen und musste zum Nähen ins Krankenhaus gebracht werden.
Totaler Nervenzusammenbruch nach 4 Tagen ohne Schlaf, fehlendem Schmerzmittel am letzten der vier Tage und einer tauben rechten unteren Gesichtshälfte. Mimimi. Damn it.
Zwei Wochen später die Fuß-OP. War nicht so schlimm. Leider zwei weitere Wochen außer Gefecht und dementsprechend dazu verdammt, nicht schwimmen zu können.

Und nun haben wir es einen Tag vor Heiligabend. In 5 Tagen kommen die Fäden am Fuß raus, die Schmerzen im Gesicht sind fast weg. Das Studium ist fast fertig. Das Jahr ist fast geschafft.
Dieses Jahr war einfach nur stressig. Meine Planungen, die ich zu Jahresbeginn hatte, waren für die Katz. Nostradamus hätte an den Start gehen sollen. Ging es aber nicht. Keine Zeit. Ich wollte entspannen. Ging nicht. Keine Zeit. Ich wollte mehr Gitarre spielen und lesen. Ging nicht. Keine Zeit.
Was allerdings ging: Lernen – und davon viel.
Privat habe ich meine Ziele für 2011 nicht mal zu 50% erreicht – In Bezug auf Arbeit und Studium hingegen übertroffen. Ich hoffe mal, dass das 2012 anders wird.
Meine Vorsätze bzw. groben Pläne für das kommende Jahr habe ich bereits:

  • Meine Klausuren fertig schreiben
  • Endlich mal bei der JUG Ostfalia auftauchen
  • Nostradamus endlich an den Start bringen
  • Mehr Holzarbeiten. Srsly.
  • Wieder Schwimmtraining – wie mir das fehlt
  • Gödel, Escher, Bach zu Ende lesen
  • Diät wegen Nahrungsmittelunverträglichkeit machen
  • Endlich zum Bouldern gehen
  • Mein privates Mediacenter fit machen
  • Eventuell neuen Fernseher kaufen
  • Ein, zwei große Sachen, die ich zu ggb. Zeit verkünden werde

Wünsche frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Die bisher beste Spam-Mail

Ich würde normalerweise keine Spam-Mails hier veröffentlichen, aber als ich das gelesen habe, musste ich laut lachen:

Eine Nachricht von Dagmar!
Hallo Klaus,

Mein Name ist Jessica ich bin 24 Jahre Jung und suche Neue Bekanntschaften über das World Wide Web.

Es würde mich sehr freuen wenn du über meine Seite mit mir Kontakt aufnehmen würdest.

<Irgendeine dämliche URL>

Sie finden mich sofort hinter der Anmeldung im Linken Bereich.

Lieben Gruß Nadine!

Neues aus der RSS-Inbox #2011-03

Unter dem Titel “Neues aus der RSS-Inbox” werde ich in Zukunft (meiner Meinung nach) auf interessante und lesenswerte Blog-Posts verlinken. Die Artikel sind zwar nicht immer aktuell, aber das Durchstöbern schadet trotzdem nicht 🙂

  • Jens berichtet über die Eigenschaften, die ein Software-Entwickler besitzen muss, um ein guter Entwickler zu sein bzw. zu werden.
  • Spannend fand ich den Artikel der Gründerszene über das Thema “Wie man seinen Gesellschafter los wird”
  • Du hast kein Geld, um dir einen Drumcomputer wie den Boss DR880 zu leisten? Dann probier’ einfach mal den Drum-Computer aus, der komplett in HTML5 entwickelt wurde. Reicht auf jeden Fall zum Mitspielen 🙂
  • Von der Picnic-Konferenz in Amsterdam hörte ich zum ersten Mal. Dort wird über die zukünftigen Neuerungen philosophiert. Einen Einblick in die Konferenz bringt dieser Artikel.
  • Architexa ist ein UML-Diagramm-Modellierer und wird bei entwickler.com kurz vorgestellt.
  • ThinkUp sammelt Daten aus Social Networks (Twitter, Facebook etc.) und macht sie durchsuchbar. Das Tool ist Open Source.
  • Die Gründerszene berichtet über 6 Tools für Innovationsmanager.
  • Unter nodecasts.org gibt es Screencasts zum Thema node.js. Leider sind momentan erst 2 Screencasts vorhanden.
  • t3n listet 11 Wettbewerbe, in denen Gründer 2011 Geld absahnen können. Die Anmeldefristen werden für die meisten Wettbewerbe schon abgelaufen sein, aber sicherlich wird die ein oder andere Website auch 2012 wieder den Wettbewerb anbieten. Nachschauen lohnt sich also.
  • Unternehmensgründung und Steuern – was sollten Gründer beachten – nicht nur interessant für Gründer, sondern auch für Leute, die gerade BWL1 im Studium belegen 😉
  • Bei Netzwertig.com wurden 3 Crowdfunding-Plattformen vorgestellt, die auch in Deutschland nutzbar sind.
  • Während meiner Arbeiten an node-usb, half mir die Website über How To Hack USB device drivers enorm. Im verlinkten Artikel wird auf die Ansteuerung der Kinect mit Python eingegangen und wie man die jeweiligen Steuercodes herausfindet.
  • Läuft der Ubuntu-Desktop langsam? everflux hat sich darüber Gedanken gemacht und eine Tuningmaßnahme präsentiert. Generell ein lesenswerter Blog.
  • restorm.com ist eine Plattform für Musiker, die verschiedene Dienste (Facebook, SoundCloud etc.) miteinander verbindet und der Band hilft, sich im Internet zu präsentieren.
  • Lust auf eine kleine Jam-Session? ujam.com ist ein völlig abgefahrener Dienst, mit dem man eine Melodie in das Mikrofon pfeifen oder Summen kann. ujam wandelt dann die Töne in Audiospuren (z.B. Gitarre) automatisch um. Falls ihr mal eine Songidee habt, ist der Dienst für den ersten Song-Prototyp ideal.
  • Web 2.0-Applikationen gibt es wie Sand am Meer. netzwertig.com listet die 20 interessante Apps auf, die den (Web-)Alltag  erleichtern.
  • Keine Ahnung, wie ein Multimeter funktioniert und wie man es bedient? Dann dieses Video anschauen.

Das macht keinen Sinn äh… Spaß!

Ich gehöre ja zu den Leuten, die sich für die korrekte Benutzung der deutschen Sprache stark machen, sich auch gerne darüber belehren lassen und nach bestem Wissen und Gewissen ein korrektes Deutsch einsetzen (es sei denn, ich habe etwas mehr getrunken oder es handelt sich um das total bescheuerte Wort “drinne”).

Vor ein paar Tagen wurde ich bei Twitter von dem stopmakesense-Bot retweetet und dachte mir da nichts bei. Ich hatte geschrieben: “Das macht keinen Sinn.” Während einer Besprechung am Montag, wurde ich auf meinen Fehler noch einmal dezent hingewiesen – ignorierte es aber.

Heute Morgen beim Schwimmen fiel mir der sprachliche Unfall wieder ein und ich dachte darüber nach, was denn daran falsch sei. Ich behaupte einfach mal, dass jeder, der “das macht keinen Sinn” als falsch ansieht und jünger als 35 ist, den Artikel bei Zwiebelfisch gelesen hat, nachdem entweder vor sieben Jahren darüber in seinem RSS-Reader gestolpert ist (bin ich nicht) oder aber von dem oben genannten Twitter-Bot in den letzten Monaten/Wochen retweetet wurde.

Wie dem auch sei. Im Duden steht bereits seit 2002, dass “das macht keinen Sinn” als umgangssprachlich anerkannt ist – was mir auf den Keks geht, ist die Begründung, die Bastian Sick als Autor von “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” und anderen Büchern über die deutsche Sprache verfasst hat und was sich damit anstellen lässt:

‘”Sinn” und “machen” passen einfach nicht zusammen. Das Verb “machen” hat die Bedeutung von fertigen, herstellen, tun, bewirken; es geht zurück auf die indogermanische Wurzel mag-, die für “kneten” steht. Das erste, was “gemacht” wurde, war demnach Teig. Etwas Abstraktes wie Sinn lässt sich jedoch nicht kneten oder formen. Er ist entweder da oder nicht. Man kann den Sinn suchen, finden, erkennen, verstehen, aber er lässt sich nicht im Hauruck-Verfahren erschaffen’

Ich akzeptiere die Begründung so wie sie ist. Ich muss sogar zugeben, dass ich bis dahin dachte: “It doesn’t make sense” falsches Englisch sei – ich bin damit sicherlich nicht alleine. Hiermit mal alle an die eigene Nase fassen.

Soweit, so gut. Jetzt mal an alle, die sich für “das macht keinen Sinn” einsetzen und den zitierten Satz von Bastian Sick gelesen haben: Haltet ihr die Aussage “Das macht Laune” oder noch besser “Das macht doch keinen Spaß!” jetzt noch für richtig?

CTH Bootcamp 2010 (#CBC0x7DA)

Von heute bis Sonntag findet im Club Heartbeat unser erstes Bootcamp statt. Bei Twitter findet ihr unter dem Hash #CBC0x7DA weitere Informationen, Blog-Artikel findet ihr hingegen unter http://slashhardware.wordpress.com. Schaut doch einfach mal vorbei.

Rautiges 2010-06-28

Informatiker-Sprüche

Vor einigen Tagen kam bei Stackoverflow ein Thread über Informatiker-Spüche/Abkürzungen zustande. Hier meine Best-Ofs, die ich zwar auch schon getweetet hatte, aber egal:

  • Spectagular Expression – A cleverly done, very useful regex
  • Worning: it works but with warnings
  • Company Whore – a module or a piece of code, every programmer of the company had it’s fingers on.
  • Doubleton – When it turns out a singleton is just not enough.
  • Natural Selection – The act of replacing someone else’s code with your own
  • JamesBond Interface – contract defined very well, documented… but there’s no real life implementation for it..
  • Pro-gasm – When you love your own code so much you have a programming … well, … you know what.
  • integerize – the process of turning a floating point number into an integer
  • Disaster Driven Development – When Your PMs and salesmen promised that You will build “space shuttle” in one month.
  • Hydra Code – Code that cannot be fixed. One fix causes two new bugs. It should be rewritten.
  • Jenga Code – When the whole thing collapses when you alter a block of code.
  • Protoduction – A prototype that ends up in production.
  • Heisenbug…

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Rautiges 2009-04-15

Hier ein paar Sachen, die ich in den letzten Tagen gefunden habe und rautiert werden müssen:

  • Beim Studium hing ich einige Zeit am Thema “Vollständige Induktion” fest. Martin gab mir auf der letzten Präsenzveranstaltung den Tipp, dass es auf youtube einige interessante Videos bezüglich Algebra gibt. Natürlich gibt es auch etwas über die vollständige Induktion, was ich euch nicht vorenthalten will:
    httpv://www.youtube.com/watch?v=y8B8fl_usm0
  • Eine gute Übersicht über die Junktoren und deren Beschreibung gibt es in diesem PDF.
  • Ebenfalls eine Übersicht inklusive Informationen über Kommutativ- und Assoziativ-Eigenschaften gibt es hier.
  • Morgen werde ich mich mit den ersten Aufgaben und Tests aus dem Kurs Mathematisch-Logische Grundlagen befassen. Mit LaTeX bekommt man mathematische Formeln besonders gut dargestellt. Wer unter Windows mal LaTeX testen will, ist mit einer Distribution wie Miktex gut beraten.
  • Wer gerne Akustikgitarren-Lieder mit Ska- und Rock-Einfluss mag, sollte sich unbedingt die Band Solche anhören. Solche macht eine Mischung zwischen Kettcar, Joint Venture und E-Egal. Besonders gut hat mir der Track “Gutenberg” gefallen.
  • In RSS-/OPML-Liste haben habe ich heute zwei neue Blogs aufgenommen: Schrankmonster und aheil.de. Beide befassen sich mit der Software-Entwicklung auf der .NET-Schiene. Gefällt mir sehr gut und ist lesenswert.
  • Über Schrankmonster bin ich dann auch auf Pixelmachine gestoßen. SuperJer – der Entwickler – hat in wenigen Kilobytes einen vollfunktionsfähigen 3D-Raytracer in C bzw. C++ geschrieben, der ohne weitere Grafikbibliotheken auskommt. Der Quellcode ist gut verständlich und ich denke, einfacher kann man die Arbeit eines Raytracers nicht nachvollziehen.
  • Apache Software Foundation dominiert – das Apache Directory Studio (Eclipse-basierender LDAP-Client) wurde in der Version 1.4.0 veröffentlicht. Nach einem Blick auf die Seite der ASF realisierte ich erst, dass man nur mit OpenSource-Produkten der ASF einen Großteil der Serverdienste abdecken kann.
    Klar: Jeder kennt den Apache HTTP Server, Tomcat und Geronimo müssten auch noch ein Begriff sein. Wenn es dann aber zu CouchDB (dokumenten-oprientierte Datenbank), Directory (LDAP-Server), JackRabbit (Content Repository) und Konsorten geht, kommen einem die Begriffe nicht mehr so bekannt vor. Was ich mit diesem Eintrag sagen will: ASF ist leet.
  • Problematisches mit der Astaro Firewall
    Gestern stellte ein Kunde die Anfrage, ob wir auf deren (Windows 2003 / Exchange) Server Email-Adressen für externe Mitarbeiter erstellen können. Kein Problem: Im AD legte ich kurzerhand neue Benutzer mit passenden Exchange-Postfächern an, auf der Firewall wurde der POP3/IMAP-Verkehr an den Server geforwardet. Die Authentifizierung und Autorisierung der Benutzer am ActiveDirectory geschieht über den Exchange-Server.
    Nun mussten wir aber ebenfalls das Versenden der Emails über SMTP ermöglichen, da nur empfangen von Emails etwas eintönig und sinnbefreit ist.
    Auf der ASG (Version 7.4xx) lief ein SMTP-Proxy, der nur Verbindungen vom Mail-Provider zuließ und an den Exchange-Server weiterleitete. Der SMTP-Proxy filtert Spams gleichzeitig aus. Als einziger Relay-Host ist der eben genannte Mail-Provider eingetragen.
    Unsere erste Lösung -die auch funktionierte- war, ein einziges Benutzer-Konto für die vorher erzeugten Email-Postfächer anzulegen. Jeder Client würde dann über den selben SMTP-Benutzer seine Emails versenden.
    Mein Wunsch war es dann, dass wir im SMTP-Proxy den Relay von Emails erlauben, wenn der Benutzer in einer bestimmten Gruppe des Active Directories ist. Somit hätten wir die Benutzerverwaltung komplett im ActiveDirectory und bräuchten uns bei zukünftigen Änderungen nicht mehr um die Firewall kümmern. Außerdem hätte bei weiteren Email-Adressen das Passwort weitergegeben werden müssen.
    Wir erstellten also auf der ASG eine neue Benutzer-Gruppe. Die Gruppe wurde so eingerichtet, dass als Backend das ActiveDirectory mit der dort hinterlegten Benutzergruppe benutzt werden sollte.
    Leider funktionierte dies nicht. Sobald ein Benutzer aus der (AD)-Gruppe versuchte, eine Email zu senden, schlug die Authentifizierung fehl. Im Log des AUA konnten wir feststellen, dass die ActiveDirectory Authentifizierung überhaupt nicht statt fand.
    Ich hoffe, wir bekommen in den nächsten für dieses Problem eine Antwort von Astaro.
  • Debugging von LDAP / Active Directory Verbindungen
    Falls die Verbindung von einem LDAP-Client zum Backend (OpenLDAP, Active Directory, eDirectory etc) nicht funktionieren sollte, wünscht man sich oft ein Tool, was die Verbindungsdaten dazwischen anzeigt. Aus Sicherheits- und Performance-Gründen ist der Einsatz von Wireshark oft nicht möglich. Ein dedizierter Proxy nur für LDAP-Verbindungen nicht direkt. Das Sourceforge-Project ldap-proxy dient einem anderen Einsatzzweck, die Verbindung mit netcat bekam ich in mehreren Versuchen (sowohl mit der Windows Binary als auch mit einer Cygwin nc.exe) nicht zum Laufen.
    Nach einigem Suchen stolperte ich dann über das Shareware-Tool Proxy Workbench, das neben LDAP auch für so ziemlich jedes andere gängige Protokoll einen Proxy-Port öffnen kann.

sourceforge.net und die Benutzerfreundlichkeit

In den letzten Jahren bin ich mehr oder weniger regelmäßiger Besucher auf sourceforge.net. Wenn ich nach Beispiel-Code oder Projekten suchen, ist sf.net eigentlich so gut wie immer die erste Anlaufstelle. Google kommt auf Rang 2, da die Projekt-Homepage auf sf von Google meistens sehr schlecht bewertet sind und ich nie wirklich gute Ergebnisse bekomme.

Sourceforge ist für Open Source-Developer eine echt gute Sache, eben so wie BerliOS oder ähnliche Seiten. Unglücklicherweise leidet der Dienst an akuter Featuritis: Es gibt zig Optionen und Services, die sich nutzen lassen – aber die Bedienung bleibt auf der Strecke.
Sowohl bei Bluvert als auch bei ADUaCET fluchte ich über die mieserable GUI. Laut der Dokumentation soll z.B. der Zugang auf die Projekt-Homepages über WebDAV möglich sein (https://web.sourceforge.net). In der Theorie mag es ja funktionieren. In der Praxis hingegen klappt es nicht.

Um Release-Dateien hochzuladen, muss die Dateien per WebDAV auf https://frs.sourceforge.net/u/us/username/uploads/ kopiert werden.
Der Upload von Projektdateien geschieht z.B. mit (Win)SCP auf ssh://web.sourceforge.net. Als Benutzername muss “username,projektname” gewählt werden – damit gelangt man dann automatisch in das Projektverzeichnis.