W3L Präsenztag 25. und 26.03.2011

An diesem Wochenende war es wieder soweit: Der Studiums-Präsenztag stand an. Marc und ich kamen wie üblich am Donerstag Abend im Tryp-Hotel an. Ich verbrachte den Abend damit, dass ich den dritten Band von Die Magier anfing zu lesen. Martin checkte im Tryp auch irgendwann ein und so saßen wir abends noch in der Hotel-Bar bei einem Bier zusammen.

Freitag hieß es dann warten, da Marc SQL & Datenbanken und ich Computernetze erst um 16.30 Uhr schreiben mussten. Bis zum Mittag hatte ich dann mein Buch auch durchgelesen, langweilte mich, pennte dann langsam ein und eine halbe Stunde vor Klausurbeginn blätterte ich noch einmal das Buch zu Computernetze durch. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich das noch nicht einmal in den Händen gehabt, was auch gut so gewesen ist. Teilweise waren Logikfehler vorhanden oder aber wurde eine Fußnote über eine 3/4 Seite ausgedehnt .

Die Computernetze-Klausur um 16.30 Uhr war dann relativ easy, die ich mit ziemlicher Sicherheit bestanden habe – müssten schon mit dem Teufel zu gehen, wenn nicht. Nach der Klausur machte ich mich wieder auf den Weg zurück zum Hotel, da ich wahnsinnige Kopfschmerzen hatte. Nachdem ich eine Stunde geschlummert hatte, wachte ich mich irrsinnigen Rückenschmerzen auf – und die Kopfschmerzen waren auch noch da. Deshalb nahm ich eine Paracetamol und machte mir einen vergnüglichen Abend mit dem Mathe-Buch. Nicht.

Samstag Morgen um 08.30 Uhr war für mich Mathegeddon auf Erden. Mathematik 2 – Lineare Algebra und Analysis stand an. Die Klausur, für die ich mit Abstand am meißten gelernt habe. Während des Abis und während des Studiums. Meine ausführlichen Vorbereitungen waren nicht umsonst. Ich war im Vorfeld der Klausur unheimlich nervös, nachdem ich die erste Aufgabe (Konvergenzkriterien) aber abgehakt hatte (ich hab’ das Gefühl, dass dieses Thema kein Otto-Normal-Medieninformatiker geblickt hat) kam Routine rein und ich konnte die restlichen fünf Aufgaben in knapp 70 Minuten lösen. Die Art der Präsenzklausur ähnelte der Probeklausur und war auf einem ähnlichen Niveau, vielleicht sogar etwas einfacher. Wer den Gauss-Algorithmus drauf hat, ist für die Klausur klar im Vorteil.
Meine Einschätzung ist, dass ich die Klausur eigentlich bestanden haben müsste – hoffe ich zumindest.

Die nachfolgenden Vorlesungen waren nicht sonderlich interessant. Zuerst waren wir in der Vorlesung zum Thema Webinare. Leider lief wohl die Demo und so erklärte der Vortrage ein Webinar-Tool anhand eines Videos.
Vorlesung Nummer zwei handelte von Single-Sign-On – da hatte ich das Gefühl, dass der Dozent keine Ahnung gehabt hat. Er las die ganzen Folien ab, die zum Teil Rechtschreibfehler enthielten. Für mich kam zumindest nichts Neues zu Tage, was ich nicht auch schon vorher gewusst hätte.
Im folgenden Vortrag ging es um das Thema “Abstraktion von GUIs”. Der Dozent (MSc.) erklärte in seiner ersten Folie, dass er eine generische Methode entwickelt hat, um GUIs zu abzukapseln, dass Sie mit jedem (!) Framework nutzbar seien. Auf der PowerPoint-Folie stand SWT/AWT, HTML, iOS und .NET. Fand ich natürlich  – auch wenn ich mich um das GUI-Gefrickel ja nicht kümmer’ – spannend. Dadurch kann man sich jede Menge Arbeit sparen, wenn man für unterschiedliche Plattformen entwickelt.
Im Laufe des Vortrags kam mir der Grundgedanke spanisch vor und stellte dann mit einer Frage fest, dass seine Abstraktion nur für eine Plattform (nur Java, nur .NET, nur iOS) galt – was er dann auch zugab – und dass er für so etwas doch eher Xtext einsetzen sollte. Der Vortrag war für mich damit gelaufen. Abstrahieren kann schließlich jeder.

Der letzte Vortrag handelte von Web 2.0, den ich aber nur zum Viertel mitbekam. War für eine Person, die nicht mit Webtechniken (GWT, AJAX, jQuery) vertraut gewesen ist, sicherlich interessant. Der Dozent war auf jeden Fall engagiert bei der Sache.

Im Anschluss machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Wolfsburg.

Fazit: Mathe 2 fertig, die Jungs wieder getroffen und kein Bier getrunken 😉 War trotzdem nett.

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