Prüfungstermin Ende November: Mobile Computing & Nichtsequenzielle Programmierung

Gestern bin ich mit Marc in Witten gewesen, um unsere letzten Prüfungen für dieses Jahr zu schreiben.
Für Marc stand IT-Recht auf dem Programm, bei mir war es Mobile Computing und Nichtsequenzielle Programmierung.
Nach Witten sind wir wieder erstaunlich gut hingekommen (Wolfsburg – Witten in genau 3 Stunden). Allerdings bekam ich gegen 12 Uhr ziemlich fiese Kopfschmerzen, die mit der Zeit immer schlimmer wurden.

Meine erste Prüfung (Nichtsequenzielle Programmierung) empfand ich als äußerst schwer. Die Vorbereitungen, die ich im Vorfeld dazu gemacht hatte, hätte ich mir auch sparen können. Einige Fragen ließen sich (meiner Meinung nach) nicht so ohne Weiteres beantworten. Zum Beispiel sollte in einer Aufgabe die FutureTask-Klasse aus Java benutzt werden, die im Buch so aber nicht besprochen worden ist. Ich habe die Aufgabe dann so umgemogelt (anders kann man es nicht bezeichnen), dass stattdessen per Polling die zu erledigenden Sub-Threads gecheckt werden. Die Lösung war zwar richtig, allerdings so nicht gewollt.
In einer vorherigen Aufgabe sollte dann ein Zustandsdiagramm beschrieben werden. Mir stellte sich dann die Frage: “Zustandsautomat” oder “Sequenzdiagramm”, da im Buch zum Kurs immer nur diese beiden Diagrammbegriffe genutzt wurden. Durch meine anderen UML-Kenntnisse habe ich dann mich für einen Zustandsautomat entschieden. Ich hoffe, dass war der richtige Ansatz.
Zeitlich bin ich mit der Klausur so hingekommen, dass ich zwar alle Aufgaben erledigen konnte. Allerdings blieb keine Zeit mehr für ein Korrekturlesen. Die Klausur war also äußerst knapp bemessen. Hatte ich bis dato auch noch nicht so gehabt.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich bei dieser Prüfung voll durchgerasselt bin. Echt blöd.

Während der Pause zwischen Prüfung Nummer Eins und Zwei hatte ich mit Marc-Alexander von virtuelle-maschine.de gesprochen, allerdings wurden meine Kopfschmerzen immer schlimmer.

Mobile Computing erledigte ich dann in relativ kurzer Zeit, da mich mein Kopf fast umbrachte. Die Klausur war eigentlich relativ easy, aber ich habe vermutlich zu wenig geschrieben.

Der Rückweg nach Hause war dann echt hart. Bis Bad Oeynhausen hatte ich extreme Kopfschmerzen und mir war total übel. Hatte schon etwas von Migräne. Ich war zumindest froh, als wir dann um 21 Uhr in Wolfsburg ankamen. Trotz Staus und Beinahe-Unfällen (nicht von mir verschuldet!).

Aus erster Hand erfuhr ich wieder einige interessante Details zum Studiengang:

  • Das Modul Computernetze ist soweit fertig und soll nächste oder übernächste Woche freigeschaltet werden
  • Multimedia wird wahrscheinlich erst im Febrauar fertig werden
  • Auf das Modul EJB sollte man hingegen nicht mehr setzen, da es bereits aus dem Jahr 2003 stammt und alle Informationen (zwangsläufig) hoffnungslos veraltet sind.
  • Die beiden Präsenztermine im nächsten Jahr werden wieder an der FH Dortmund in der Emil-Figge-Straße stattfinden. Eventuell wird Bibi ein Kontingent im Tryp-Hotel buchen, so dass dort die meisten Studenten ohne Probleme unterkommen können.
  • Momentan gibt es Gespräche dahin, dass die Klausuren zu den außerordentlichen Prüfungsterminen auch in anderen Städten, aber an den gleichen Tagen, geschrieben werden können. Im Gespräch sind Hamburg, Stuttgart, München und eventuell Berlin
  • Es finden momentan Gespräche über eine mögliche Finanzierung des Studiums durch Darlehen in Kooperation mit einem anderen Anbieter statt, so dass auch Studierende, deren Unternehmen nicht die Modul-Gebühren trägt, während des Studiums finanziell entlastet werden.
  • Während des Präsenztages im März werden wir gemeinsam den FH-Zugang einrichten, so dass die Studenten Zugriff auf Springer-Links und das MSDNAA haben.

Kurz und knapp: den letzten Prüfungstermin 2010 habe ich mir anders vorgestellt… 🙁

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