BWL1 / Präsenztag / Neuzugänge

Die letzten paar Wochen waren echt hart. Meine Vorbereitungen für BWL1 haben viel Zeit in Anspruch genommen, eben so die Korrektur der Test-Prüfungen meiner Azubis. Am Donnerstag Abend ging es dann nach Dortmund. Marc und ich übernachteten – wie bereits beim vorletzten Präsenztag – wieder im Tryp-Hotel. Donnerstag ging es für uns beide relativ früh ins Bett.
Am Freitag schrieb ich dann um 13 Uhr (endlich) BWL1 und ich empfand es als ganz schön schweren Brocken. Ich konnte die insgesamt 14 Aufgaben zwar in der vorgegebenen Zeit lösen. Allerdings reichte die Zeit nicht mehr, um die Aufgaben nocheinmal zu überprüfen. Inhalt der Klausur war:

  • Buchungssätze und deren Auswirkung auf die Bilanz
  • Buchungssätze einer Gehaltsabrechnung – die Sätze ließen sich aus dem Buch abschreiben; nachrechnen musste man selber
  • Definition von einem oder zwei HGB-Einträgen
  • Skontrationsmethode – da habe ich nicht verstanden, warum man für diese billige Aufgabe 15 Punkte bekam und zwei ganze Seiten als Schreibfläche bekam. Die Aufgabe ließ sich in 30 Sekunden lösen. Oder habe ich da eventuell etwas falsch gemacht?
  • Aufstellen einer Nachkalkulation und Unterdeckung/Überdeckung – nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch
  • Buchung von Vorsteuer/Umsatzsteuer und deren Abschluss – eine sehr ähnliche Aufgabe wurde in den Online-Aufgaben gestellt

Ich war echt froh, dass ich meine erledigten Aufgaben ausgedruckt zur Hand hatte. Ansonsten wäre ich komplett untergegangen. Ob ich die Prüfung bestanden habe, weiß ich nicht – die Klausur kann ich absolut nicht abschätzen. Positiv zu werten ist, dass ich in der Online-Abschlussklausur 92% im externen Rechnungswesen und 96% im internen Rechnungswesen erreicht habe; im Abschlusstest Extern habe ich 97% und im Internen 100% – somit fällt die Klausur (wenn ich denn bestanden habe) nicht ganz so schlecht aus.

Nach der Klausur verkrümelte ich mich wieder ins Hotel und schlief sofort ein. Gegen 18.30 Uhr ging es dann mit den Mit-Studenten ins HiccUp, wo Martin, Marc und ich sofort den Kicker in Beschlag nahmen. Im Gegensatz zur letzten Präsenzveranstaltung trank ich nur ein paar Alster – ich setzte mich dann gegen Mitternacht auch ab und setzte im Hotel meinen Schlaf fort.

Der Samstag der Präsenzveranstaltung war relativ schnell vorbei. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Vorstellung neuer Module, danach holten wir unsere Semester-Zeugnisse ab (bin jetzt offiziell im zweiten Fach-Semester) und hörten einen Vortrag über Petri-Netze. Mittagessen gab es im Sonnendeck, einem kleinen Bistro auf dem Campus. Danach folgte eine Vorlesung über Web Usability und ein Vortrag über die Bachelor- und Projektarbeit. Um 16 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg nach Wolfsburg.
Alles in allem war es unspektakulär – hat aber Spaß gemacht, die anderen Kommilitonen zu treffen.

Ansonsten schaut es bei mir so aus, dass ich endlich ein neues Notebook besitze – ein schnuckeliges Acer Aspire 5935G-9A4G50BN. Ubuntu 10.04 läuft darauf wunderbar, WLAN, Ethernet und Soundkarte werden unterstützt, die Funktionstasten funktionieren korrekt (war bei meinem alten Acer nicht der Fall), die LEDs blinken so, wie sie es sollen. Einziger Wermutstropfen: Die Installation der nvidia-Treiber für die 3D-Beschleunigung sorgt dafür, dass X überhaupt nichts mehr anzeigt. Habe da auch keinen wirklichen Ansatz, woran es denn liegen könnte.

Außerdem habe ich mir bereits im Vorfeld der BWL1-Klausur einen neuen Verstärker bestellt. Im Nachhinein hätte ich damit wohl besser warten sollen – aber egal. Ich bin nun stolzer Besitzer eines Peavey Valve King 100. Angespielt habe ich ihn noch nicht, da dafür in der letzten Woche zu wenig Zeit blieb. Nächste Woche wird dann aber gerockt 😉

Comments ( 2 )

  1. / Replymartina
    hört sich echt anstrengend an ;)

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