Rautiges 2009-06-20

  • Die letzte Woche war davon geprägt, dass ich mich auf die Präsenzklausur von MLG vorbereitet habe. Nach einer Zusammenfassung von 100 Seiten bin ich gestern mit Marc um halb 11 nach Witten losgefahren, Klausurbeginn war um 15.30 Uhr. Wir waren aber bereits um 13.30 Uhr in Witten angekommen und bereiteten uns mental auf die bevorstehende Klausur vor.
    Die Themen der Prüfung waren

    • Bestimmen von Elementen dreier Mengen, die miteinander über Konjunktion, Disjunktion und Komplementär verknüpft worden sind. Die Aufgabe war relativ leicht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Beschreibung, welche Elemente in der Wertemenge vorhanden sind, korrekt dargestellt habe.
      In der zweiten Teilaufgabe sollte die Verknüpfung eines Venn-Diagramms niedergeschrieben werden. War eine Sache von 30 Sekunden.
    • Der zweite Aufgabenblock behandelte Boolesche Operatoren: einmal sollte eine Verknüpfung nur mit Disjunktion, Konjunktion und Negation dargestellt werden; bei der zweiten ging es um einen Beweis. Die Aufgabe sollte ich korrekt gelöst haben.
    • In Aufgabenblock Nr. drei ging um vollständige Induktion. Hab mich da leider irgendwo verrechnet und somit fehlten mir am Ende 3n²:)
    • Im vierten Themenbereich konnte zwischen Äquivalenzrelationen und mehrstelligen Operatoren gewählt werden. Ich hab mich für ÄRs entschieden und sollte den Part auch größtenteils korrekt haben.
    • Im letzten Block konnte man sich für eine Aufgabe zu Graphen oder Boolesche Netze entscheiden. Ich habe ganz klar die BNs gewählt, da die Schreibarbeit in 5 Minuten erledigt war.

    Alles in allem waren die Aufgaben sehr fair gestellt und konnten in der vorgegebenen Zeit gelöst werden. Ich war 10 Minuten vor Schluss fertig (hatte keinen Nerv mehr, den Fehler in meiner Induktion zu suchen). Nach dem Kurs muss ich an dieser Stelle auch mal sagen, dass sich zuständige Prof meine Fragen sehr schnell beantwortet und auch die Aufgaben fix korrigiert hat. Lob!

  • Nachdem wir dann aus Witten wieder in Wolfsburg angekommen waren (so gegen 21 Uhr), legte ich mich für eine Stunde schlafen und machte mich dann für den THG Abiball fertig. War eine lustige Partie bis um halb drei Uhr morgens.
  • Während der letzten Woche habe als Ausgleich zur Vorbereitung von MLG zwei Scripts in Python programmiert:
    • Einmal ein Kommandozeilentool, dass über die Parameter einen RSS-Feed erzeugt. Klingt unspektakulär – ist es aber nicht. Hintergrund ist der, dass man mit diesem Tool z.B. automatisiert RSS-Einträge erstellen kann. Beispielsweise kann ein CRON-Job jede Stunde das syslog in den RSS-Feed schieben.
    • Das zweite Tool ist ein Frontend für pyinotify, was wiederum eine Python-Implementierung für inotify ist. Über eine Konfigurationsdatei lassen sich beliebig viele Hooks auf Verzeichnisse oder Dateien definieren, bei deren Aktivierung über die inotify-spezifischen Events beliebige Aktionen ausgeführt werden können.
      Das Frontend bietet die Option, dass die doppelte Ausführung eines Scripts verhindert wird. Beispielsweise wird auf den Ordner /media/mp3 ein Hook gelegt, der beim Erstellen einer neuen Datei automatisch ein Backup des Ordners erstellt. Wird eine Datei kopiert, ist alles schön: Nach Ende des Vorgangs wird das Backup erstellt. Werden nun zwei Dateien kopiert, sieht die Sache schon anders um: Das Backup-Script wird zweimal ausgeführt, da das Script bei JEDEM kopierten Element ausgeführt wird. Bei mehr als zwei Kopieraktionen werden die übrigen Aktionen verworfen, so dass das Backupscript so selten wie möglich aufgerufen wird.

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