Zend Framework

Wie ich in einer der letzten Posts bereits schrieb, setzen wir für ein Projekt das Zend Framework ein. Ich schrieb ebenfalls, dass die Nutzung nicht intuitiv ist.
Ich muss meine Meinung nun aber revidieren – am Sonntag Abend habe ich die komplette Dokumentation noch einmal gründlich durchgelesen. Montag auf der Arbeit machte ich dann meine ersten “Gehversuche”. Und es ging gut.
Ich hatte in ein paar Stunden die Architektur unserer Anwendung niedergeschrieben, danach folgten mehrere Refactoring-Prozesse.
Unter anderem baute ich für die Konfiguration Server-abhängige Einstellungen ein, reduzierte die Methodenaufrufe für das Weiterleiten zu bestimmten Controllern und baute die Templates so um, dass für jeden Controller ein bestimmtes Template herangezogen wird. In dieses Template wird die View der Action gerendert. Im nächsten Schritt wird die erzeugte View in ein Standard-Template eingebunden, so dass allgemeine Inkludierungen wie CSS-Dateien, Logo etc. nur noch in genau einer Datei eingetragen werden müssen.
Am Dienstag diskutierten wir das Datenbank-Schema, änderten einige Sachen und Marci begann mit den Überlegungen für Design & Layout. Dabei kam dann heraus, dass wir AJAX einsetzen wollen und auch müssen.
Bei meinen bisherigen Projekte – sei es in Java oder PHP – war die Anbindung mit AJAX relativ aufwendig, da ich immer bestimmte Anpassungen machen musste. Mit relativ meine ich wirklich relativ. Ich habe gestern unseren Eltern-Klasse, von denen alle Controller erben, refactort und innerhalb von einer halben Stunde eine funktionierende Benutzersuche integriert.

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass bei großen Projekten das Zend Framework enorme Vorteile bringt. Die vorhande MVC-Architektur macht das Entwickeln von Web-Anwendungen sehr einfach und ich finde es gut, dass Zend bereits in der Dokumentation den Code-Style definiert.
Zwei Sachen vermisse ich allerdings noch: Objekt-Relationales Mapping und einen Generator, wie er bei RubyOnRails existiert.
Das OR-Mapping könnte ich mit meinem DAO-Framework lösen, beim Thema “Generator” bin ich am Überlegen, ob ich so etwas selbst programmiere.

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