Kinderbespaßung beim Zivildienst ist zu Ende

Die Kinderbespaßung beim Zivildienst hat nun erst einmal ein Ende.
Nach knapp 6 Wochen intensiver Arbeit mit Kindern, haben wir gestern den Abschluss gefeiert. Für Franci waren es zwar *nur* zwei Wochen, dennoch waren die auch ziemlich stressig.
Gestern Abend schmiss ich gegen 18 Uhr den Grill an und kurz danach gab es dann für die zehn Kinder lecker Würstchen, gebratene Paprika und Zwiebeln. Es folgte im Laufe des Abends die Vorlesung von Gruselgeschichten mit einer anschließenden Nachtwanderung. Die Grusel-Storys hatten gewirkt – die Kinder hatten alle ein flaues Gefühl, als wir uns auf den Weg in den Wald machten. Da ich aber davon ausging, dass die Kinder mit Überraschungs-Erschreck-Aktionen rechneten, ließ ich mir was anderes einfallen: Ich sprach mit Franci ab, dass wir so tun, als ob uns jemand die ganze Zeit über folgte. Die Kinder sollten das aber nur beiläufig mitbekommen, so dass unser Geplänkel realistisch wirkte – mit Erfolg 😉 Meine sehr subtile Masche wirkt sich auf die Psyche der Kinder enorm aus. Am Ende musste eines der Kinder sogar anfangen zu weinen, solche Angst hat es gehabt.

Nach der Nachtwanderung schauten die Kinder Filme und spielten im Jugendclub Spiele. Ich fiel gegen zwei Uhr ins Bett und schlief bis um viertel nach Acht durch. Franci hatte nicht so viel Glück: Die Kinder machten, laut seinen Aussagen, die ganze Nacht über Stress. Er hat sie fünf oder sechs Mal ermahnt, aber ohne Erfolg.
Dementsprechend fertig waren wir heute früh. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Frühstück. Danach fuhr ich noch bis Mittag in die Firma, wo ich aber nicht wirklich produktiv werde konnte – ich bin einfach zu geschafft gewesen.

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