Fernsehen Part III & Die Hausbewohner

Gestern Abend lief im Fernsehen “Switch Reloaded” – ich gleich mal reingezappt (bei höllischen Bauchschmerzen) und mir angeschaut, was die Jungs um Hoecker so fabriziert haben. So richtig vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Es waren zwar ein paar ganz lustige Sketche mit bei. Aber nicht so, dass ich sagen könnte “Woaaahhh ist das lustig”.
Mal schauen, wie es nächste Woche so wird.

Nach meinen gestrigen Fernseherlebnissen bin ich dann heute morgen (also quasi vor ein paar Minuten) aus meiner Haustür raus und die Treppe runter. Plötzlich geht die Tür von meiner Nachbarin auf und sie schaut mich (mit Minirock – bei der Jahreszeit) an und meint: “Wir müssen uns mal zusammensetzen, wegen dem Hauswochen-Plan.” Kurze Erklärung dazu: Die Hausverwaltung hat uns vor einer Woche einen Bogen zukommen lassen, auf dem man FÜR oder GEGEN die Hausreinigung durch eine Fachfirma stimmen kann. Kostet zwar ein paar Öcken im Monat, aber dafür ist wenigstens das Haus sauber. Ich habe genau aus diesem Grund dafür gestimmt. Irgendwie macht keiner was, der Rasen sieht hinten und vorne aus wie sau etc pp.
Meine Nachbarin fragt mich also, was mit dem Hauswochen-Plan ist und ob ich für den o.g. Antrag gestimmt habe. Ihre Hoffnung war wohl eindeutig, dass ich dagegen gestimmt habe. Ich stattdessen: “Hauswochenplan habe ich mir gemacht, können Sie gerne auch haben. Ich hab dafür gestimmt, weil hier sowieso keiner was macht und es aussieht wie Sau.” (wortwörtlich).
Sie wiederum: “Ja achso… Nein… wir haben dagegen gestimmt. Ist so teuer. Und wird nächstes Jahr noch teurer… pipapo.”
Aus der Traum, von einem gepflegten Haus – der Vertrag würde am 1. April beginnen. Aber Pustekuchen.

Comments ( 6 )

  1. / ReplyDSL
    "Plötzlich geht die Tür von meiner Nachbarin auf und sie schaut mich (mit Minirock - bei der Jahreszeit) an..." Und sonst hatte sie nichts an? Ups...wir sind hier ja nicht im Allgemeinen LOL. Aber zum Zustand des Hauses. Ein Haus, in dem nur Mieter wohnen, ist meist in einem beklagenswerten Zustand, weil keiner Zeit oder Geld investieren will. Es sei denn, es gibt eine Art Hausmeister, der auch den Garten ein bissel nett macht. Und die Umlage dafür wird dann halt einfach den Mietern aufs Auge gedrückt.
  2. / ReplyAnonymous
    Thomas, ein Arbeitskollege von meinem Vater, war bis Ende letzten Jahres Hausmeister. Aber der hatte leider keine Lust mehr darauf - eben weil die anderen Mieter wohl nichts gemacht haben.
  3. / ReplyDSL
    Würde mich ehrlich gesagt auch ärgern, wenn man selbst auf einen halbwegs gepflegten Haushalt Wert legt und drumherum sieht es aus wie in einem vers*fften ghetto. Könnte man nicht einen Plan für alle zu verrichtenden Arbeiten aufstellen, wo sich jeder für eine Arbeit einträgt? Und wenn einer einfach keine Zeit oder Lust zum Arbeiten hat, muss er eben akzeptieren, dass die Arbeit von einer Firma für ihn ausgeführt wird und er dann die Kosten übernimmt
  4. / Replygrufo
    ich wohn ja gott sei dank im 3. stockwerk und hab niemanden mehr ober mir - das heisst ich teile meinen dreck nur mit meinem nachbarn, schätze mal der ist ebenso froh wie ich im 3. stock zu wohnen... aber unter uns siehts aus wie sau! vor allem familien mit kindern scheinen oft ein problem zu haben ihren angesammelten schrott zu verstauen und neigen dazu die allgemeinheit zu beglücken. ich würd definitiv lieber auf zwei drei bier verzichten und dafür eine regelmässige reinigung sponsern, aber da setzen andere die prioritäten leider anders...!
  5. / ReplyDSL
    Naja.. Hauseingänge sind eben mal beliebte Parkplätze für Kinderwagen, Spielzeugautos und Fahrräder. Manchmal bedarf es allerdings einer gewissen Akrobatik, daran vorbeizukommen.
  6. / ReplySchakko
    Mein Fahrrad steht im Keller direkt vor meiner Kellertür - stört also keinen. Dafür steht der Kinderwagen von meinen Nachbarn (die, von der ich schrieb) meistens im Treppenhaus. Ebenso sind die ganzen Schuhe von denen draußen vor der Tür abgelegt. Ist ebenso störend. Ich bin irgendwie owned, glaube ich :(

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