Auszug und Dawn of The Papier

Gestern Abend habe ich mich mit meinen Eltern über den kommenden Auszug unterhalten. Mein Vater hat gleich in die Vollen gehauen und meinte, ich solle mir gleich eine Eigentumswohnung kaufen. Auf die Frage hin, ob er mir den Kredit zinsfrei gibt, meinte er nur: “Da kann ich mir auch gleich nen Knopp an die Backe nähen.” – Mann mann mann *g*

Schlafen konnte ich heute Nacht nicht wirklich. Bin erst um Mitternacht eingeduselt und um Viere wieder aufgewacht. Hab dann von Sechs bis Sieben trainiert.
Während des Trainings kam auf Sat1 irgendein Frühstücks-Fernsehen-Quatsch, bei dem ein Typ meinte

Der Unterschied zwischen den schwarzen und den blauen Lüsterklemmen besteht darin, dass die schwarzen Lüsterklemmen schwarz sind.

Der Typ war sowieso sehr spaßig… Irgendein armer Schriftsteller, der gerade seine Wohnung einrichten wollte und von einer total unqualifizierten Moderatorin zu seinem Wohngeschmeck befragt wurde.

Da ich gerade von “Schreiben” schreibe: Meine Schwester hat die momentane Lage der ganzen Zeitschriften-Verlage auf den Punkt gebracht: “Wozu soll ich meine alten Zeitungen behalten? Die nehmen nur Platz weg. Wenn ich was wissen will, schau ich halt im Internet nach.”. Ich musste bei dieser Aussage unweigerlich an ein Interview denken, dass ich vor einigen Wochen auf http://www.spiegel.de gelesen hatte. Dort sah der Chef-Redakteur einer New Yorker Zeitung (war glaube ich sogar die New York Times) die Lage ähnlich: “Die Zukunft liegt im Internet. Mir ist es egal, wie wir unsere Artikel verkaufen – ob über Internet, über normale Papierzeitung oder auf Klo-Rollen.”
Meiner Meinung nach wird das klassische Papier nach und nach verdrängt werden, vor allem durch faltbare Computer, die so dünn wie Papier sind. Einige Exeprimentier-Modelle wurden ja bereits auf der CeBit vorgestellt. In zehn Jahren heißt es für uns also: der Hund braucht morgens die Zeitung nich mehr holen, statt dessen wird pünktlich um fünf Uhr morgens der Download der favorisierten Blogs und Newsseiten gestartet. Keiner beschwert sich, dass der Sportteil gerade von wem anders gelesen wird und das nervige Geraschel am Frühstückstisch entfällt. Nachteil: die Arbeitslosigkeit in Großbrittanien wird steigen – die ganzen Fish’n’Chips-Verkäufer werden arbeitslos…

Comments ( 4 )

  1. / ReplyBjörni
    Auszug?? Ich helfe mit beim Umziehn, dannach Helferparty, danach Einweihungsparty! Ach da fällt mir ein, ich wollt auch mal zu Papi mal so ne runde Fragen wegen dachboden ausbauen.. So 2 schöne Etagen sollten für mich da schon drin sein ;)
  2. / ReplyAnonymous
    ja...reicht jetzt einfach hin. bin fast 22 und irgendwann ist schluss mit lustig :) ich melde mich, wenn wohnung eingeräumt werden muss.
  3. / ReplyBjörni
    bei unseren vätern hätten wir schon mit 10 ausziehn müssen :| :D
  4. / ReplyAnonymous
    So schaut es aus *g*

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