Bloodhound Gang Konzert

Jetzt schreibe ich diesen Blogeintrag schon zum zweiten Mal, weil beim ersten durch einen Tastatur-Bedienungsfehler der Text weg war (hatte nen Zabos-Dump im Puffer, den ich mit Strg+V eingefügt habe. Doof. Danach ist der Firefox abgegeigt, da der Dump ein paar MByte groß ist.).
Wie dem auch sei…

Gestern waren Timo, Sophie, Ines, Jan, Marci und ich in Braunschweig im Jolly Joker beim Bloodhoung Gang-Konzert.
Wir trafen uns um 1900 vor den Türen, tranken erstmal Bier, Pfefferminz-Likör und Rum – Standardprogramm eben. Gegen viertel vor acht war ich mir nicht sicher, ob ich eine Arbeitskollegin in der Schlange stehen sehen habe. Ich rief “Taryn” und sie drehte sich um 🙂 Kurz gequatscht und um kurz nach acht waren wir drinne.
Von uns wusste keiner, wer als Vorband spielen würde. Ich tippte auf ZSK, weil von denen Mechandisingartikel verkauft wurden. Marci tippte auf Montreal. Um es kurz zu machen: Beide spielten.
Erst spielte Montreal aus Hamburg für ca. eine halbe Stunde, danach ging es mit ZSK weiter. Zwischendurch waren Jan und ich Vodka-Energy und Alster schlürfen.
Beide Bands haben mir außerordentlich zugesagt. ZSK kannte ich natürlich schon vorher, aber Montreal hat mir sogar noch ein Quentchen besser gefallen.
Nach einer äüüüüüßerst langen Umbaupause – und damit meine ich wirklich lang – ging das Konzert der BhG los.
Mein erster Eindruck: “Was für eine abgef*ckte Truppe.”
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Live richtig schlecht sein würden – die paar Live-Aufnahmen, die ich von denen haben sind es nämlich. Stattdessen gingen die Jungs gleich mit Along Comes Mary voll gegen, ich schnappte mir Jan und wir “pogten a bissel” – wie der Schweizer sagen würde.
Das erste Highlight des Abends war, als der Gitarrist sich eine Flasche “Jagermeister” mit einem Bierschlauch in 5 Sekunden reinknallte. Ich stand nur da: “Uff.”
Eine halbe Stunde später musste der Evil Jared von dem “Jagermeister” seine Blase leeren – er also Hose aufgemacht und Jimmy Pop angep*sst.
Irgendwann stimmte Jimmy Pop mit einer Billig-Tröte die deutsche Nationalhymne an. Das ganze Jolly sang mit. Vor der Fußball-WM hätte er sich das nicht erlauben können, da der Großteil der Besucher alternativ gestimmt waren. Danach gingen die Sprechchöre rum: “Ohne Holland fahren wir nach Berlin” 😉

Die krasseste Aktion war, als JP Evil Jared als George-Bush-Wähler bloßstellte. JP spuckte ihn daraufhin an und bat das Publikum, ihm das nachzumachen. Sekunden später flogen Bier und Rotzklumpen gegen Evil Jared, der sich nen Spaß draus machte die Saberfäden mit seinem Mund einzufangen. Wäh.
Am Ende der Show kotzte Evil Jared schließlich noch in Jimmy Pops Cappy, der das dann aber wieder aufsetzte. Ist ja klar.
Leider gab es keine Zugabe mehr, die BhG spielte vielleicht eine Stunde.

Alles in allem haben sich die 30 Öcken gelohnt. Waren super Bands, eine echt krasse Bühnenshow, Stimmung war prächtig, Jan und ich waren am Ende gut angetrunken.
Rock on!

Comment ( 1 )

  1. / ReplyBjörni
    BAHAHAA wie geil!!!!!

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